24.03.2003 | 00:00

Retz: Neuer Kreisverkehr bewährt sich

Unfälle drastisch gesenkt

Der Kreisverkehr in Retz, der im Herbst des vergangenen Jahres an der Kreuzung B 303 mit der Landesstraße L 1026 und einer Gemeindestraße errichtet wurde, bewährt sich: Verkehrssicherheit und Verkehrsfluss wurden dadurch deutlich gehoben.

Durch die ständig steigende Verkehrsbelastung musste die B 35 (Retzer Straße) immer mehr überörtlichen Verkehr aufnehmen. Der Verkehr stieg im Zeitraum zwischen 1990 und 2000 um 56 Prozent. Aber auch die vom Kreisverkehr betroffene Landesstraße 1026 ist eine wichtige Verbindung von Retz zur B 303. Der vierte Ast des Kreisverkehrs ist die Rupert Rockenbauer Straße. Über diese Gemeindestraße wird der gesamte örtliche Verkehr inklusive dem Linienbusverkehr zu den Schulen abgewickelt.

Da vor dem Umbau der Kreuzung zu einem Kreisverkehr immer wieder gefährliche Situationen entstanden sind, planten die Techniker des NÖ Straßendienstes nach detaillierten Verkehrsuntersuchungen die Errichtung eines Kreisels. Der Außendurchmesser wurde, abgestimmt auf das Verkehrsaufkommen, mit 25 Meter festgelegt. Die Gesamtkosten lagen bei 215.000 Euro, die zu zwei Drittel vom Land und zu einem Drittel von der Stadtgemeinde Retz getragen wurden.

Gleichzeitig mit dem Straßenbau entschloss sich die Stadtgemeinde Retz, sämtliche Nebenanlagen an der B 35, rund um den Kreisverkehr und den Parkplatz vor der Volksschule neu zu gestalten.

Durch diese Gestaltung und Neuerrichtung der Nebenanlagen konnte ein wesent-licher Beitrag zu einer ansprechenden Ortsraumgestaltung und Verbesserung der Lebensqualität der Anrainer erzielt werden. Vor allem das „wilde“ Parken auf Banketten, Grüninseln und zwischen Bäumen gehört seither der Vergangenheit an.


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