24.03.2003 | 00:00

Regionales Bildungswerk Donau-Ybbsfeld gestartet

LHStv. Prokop: Wichtig für den ländlichen Raum

Gemeinde- und bezirksübergreifend zusammenzuarbeiten und gemeinsame Angebote in der Bildungs- und Kulturarbeit zu erstellen, das ist das Ziel der Regionalen Bildungswerke in Niederösterreich. Es gibt bereits mehr als 20 dieser Einrichtungen, eine weitere hat am vergangenen Freitag ihre Tätigkeit aufgenommen: Sieben Gemeinden (Ardagger, Blindenmarkt, Ferschnitz, Neustadtl an der Donau, St. Georgen am Ybbsfelde, St. Martin-Karlsbach und Viehdorf) haben sich zum Regionalen Bildungswerk Donau-Ybbsfeld zusammengeschlossen. Es soll in drei Jahren aus dem Leben der Kleinregion nicht mehr wegzudenken sein, wünschte sich Landeshauptmannstellvertreterin Liese Prokop bei der Eröffnungsfeier.

Prokop betonte, dass der ländliche Raum den Menschen viel Lebensqualität bietet, umso wichtiger sei es, sie auch in ihren Bildungsbedürfnissen in aller Breite vor Ort zu unterstützen. Daher werden in den Regionalen Bildungswerken hauptberufliche Organisationskräfte eingesetzt, deren Lohnkosten in den ersten beiden Jahren zu je 50 Prozent vom Land und vom Arbeitsmarktservice getragen werden.

Landtagsabgeordneter Mag. Johann Heuras, einer der Pioniere, meinte, Nahversorgung sei auch im Bildungsbereich ein Gebot der Stunde. Dr. Günter Kienast, 1. Landesvorsitzender des Bildungs- und Heimatwerkes, unterstrich die Notwendigkeit eines lebenslangen Lernens, das durch neue Anforderungen am Arbeitsmarkt, aber auch durch die EU-Erweiterung noch an Gewicht gewonnen habe.

Das Büro des neuen Regionalen Bildungswerks Donau-Ybbsfeld ist in den ehemaligen Räumlichkeiten der Gendarmerie im Gemeindeamt St. Georgen untergebracht. Ab sofort ist es jeden Dienstag von 14 bis 19 Uhr und jeden Donnerstag von 9 bis 12 Uhr Anlaufstelle für die Koordination der Bildungs- und Kulturarbeit in der Region.


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