21.03.2003 | 00:00

A 2-Vollanschlüsse für Bad Vöslau und Kottingbrunn

Arbeiten am Lärmschutz haben begonnen

Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll setzt am kommenden Montag, 24. März, den Spatenstich für das Verkehrsprojekt „Entlastung Bad Vöslau/Kottingbrunn.“ Die Planungen für die zwei neuen Anschlussstellen bei Bad Vöslau und Kottingbrunn an die A 2 Südautobahn sind weitgehend abgeschlossen, mit der Errichtung von Lärmschutzanlagen in Kottingbrunn („Schwarzer Weg“) wurde bereits begonnen.

Die Entlastung der Siedlungsgebiete vom Durchzugsverkehr ist das Hauptziel der geplanten Anschlussstellen. Beide Anschlüsse sind als sogenannte Vollanschlüsse geplant, das heißt, es kann in beide Richtungen auf- und abgefahren werden. Als Ergebnis einer Verkehrsuntersuchung wurde nachgewiesen, dass die größtmögliche Entlastung des bestehenden Hauptstraßennetzes durch zwei Autobahnanschlüsse in Bad Vöslau und Kottingbrunn zu erwarten sind.

Für die Optimierung der Verkehrswirksamkeit ist zunächst die Realisierung der Anschlussstelle Kottingbrunn und anschließend jene in Bad Vöslau vorgesehen. Dadurch sollen die Landesstraße 151 im Bereich des Ortsgebietes von Kottingbrunn und das Stadtzentrum von Bad Vöslau entlastet werden. Die ersten Vorarbeiten für die Anschlussstelle Kottingbrunn beginnen im Herbst dieses Jahres.

Durch die Verlagerung des Durchzugsverkehrs auf die A 2 Südautobahn werden nicht nur Staus verhindert, sondern auch die Lebensqualität in den Wohngebieten wesentlich verbessert. Bei der Planung der Anschlussstellen wurde auch der mögliche vierstreifige Ausbau der A 2 bei den Rampen und Unterführungen bereits berücksichtigt.

Die Rampen von und nach Wien und nach Graz in Kottingbrunn werden durch einen Kreisverkehr an die Landesstraße 151 angebunden. Die Länge der Rampen liegt bei 1,6 km. Mit einem Außendurchmesser von 60 Metern bietet der Kreisel einen leistungsfähigen und sicheren Anschluss an das Landesstraßennetz.

Der erste Abschnitt des Projekts, der Lärmschutz „Schwarzer Weg“, ist bereits im Laufen. Die Fundamentierungsarbeiten für den 1,5 Kilometer langen Lärmschutz sind bereits weitgehend fertig. Die Kosten für die 2,5 Meter hohe Lärmschutzwand liegen bei 600.000 Euro. Noch vor Ostern soll dieser Lärmschutz fertig sein. Auch entlang der Rampen sind Lärmschutzelemente geplant. Landschaftspflegerische Begleitmaßnahmen im Bereich der Rampen und des Kreisverkehrs sollen die neuen Verkehrsrelationen in die örtliche Umgebung einfügen. Die Gesamtkosten für den Lärmschutz und die beide Anschlussstellen liegen bei rund 15 Millionen Euro.


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