20.03.2003 | 00:00

KH Krems verpflichtet Spitzenmediziner der Lungenchirurgie

Neuer Schwerpunkt für niederösterreichische Patienten

In Niederösterreich erkranken jährlich 600 Menschen an Lungenkrebs. Wird der Tumor früh erkannt, kann er chirurgisch behandelt werden – niederösterreichische Patienten weichen aber häufig auf Wiener Spitäler aus. Das Krankenhaus Krems verbessert nun mit dem Aufbau eines Schwerpunktes für Lungenchirurgie (Thoraxchirurgie) und der Verpflichtung eines anerkannten Spezialisten die Voraussetzung, dass diese Patienten in Niederösterreich versorgt werden können.

Univ.Prof. Dr. Michael Gadenstätter wird ab 1. Juni die Kremser Chirurgie als Oberarzt verstärken und den neuen Schwerpunkt Thoraxchirurgie aufbauen. Die Thoraxchirurgie beschäftigt sich in erster Linie mit gut- und bösartigen Lungenerkrankungen. Darüber hinaus werden Erkrankungen der Brustwand, verschiedene Missbildungen wie die Trichterbrust und Krankheiten des vorderen und hinteren Mittelfellraumes (z.B. Tumoren der Thymusdrüse) vom Aufgabenbereich der Thoraxchirurgie miterfasst.

Der Lungenkrebs steht an erster Stelle der bösartigen Tumore des Mannes und ist der dritthäufigste Tumor der Frau nach dem Brust- und dem Dickdarmkrebs. Von 100.000 erwachsenen Österreichern erkranken jährlich fast 50 an diesem gefährlichen Tumor. In Niederösterreich werden jährlich ca. 600 Lungenkarzinomfälle diagnostiziert, etwa die Hälfte dieser Patienten kann einer primär chirurgischen Therapie zugeführt werden. Die Chirurgische Abteilung des Krankenhauses Krems wird alle Standardverfahren der modernen Lungenchirurgie anbieten.

Nähere Informationen beim Magistrat der Stadt Krems, Telefon 02732/801-222 oder 223, Doris Denk.


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