20.03.2003 | 00:00

LH Pröll besuchte Caritas-Einrichtungen in Retz und in Unternalb

„Menschlichkeit ist nicht nur das, was Technik überlässt“

Niederösterreich verfolge ein doppeltes Ziel: einerseits die wirtschaftliche Herausforderung einer europäischen Top-Region anzunehmen, gleichzeitig aber auch eine „Insel der Menschlichkeit“ zu bleiben. Menschlichkeit dürfe nicht nur das sein, was die Technik über lasse, sagte Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll gestern beim Besuch der Caritas-Behinderteneinrichtung in Retz und des Caritas-Bauernhofes in Unternalb. 1990 habe der Bereich Sozialhilfe 7 Prozent des Budgets ausgemacht, mittlerweile halte man bei 10 Prozent und damit bei mehr als 100 Millionen Euro, so Pröll, der die Caritas als fachkundigen und verlässlichen Partner der Bemühungen des Landes bezeichnete. Caritas-Direktor Dr. Michael Landau sprach seinerseits von einem guten Miteinander im Land und bestätigte, dass Niederösterreich ein soziales Herz habe.

Die Behinderteneinrichtungen der Caritas der Erzdiözese Wien bieten in Wien und in Niederösterreich insgesamt 539 Wohn- und 495 Werkstättenplätze. In Retz gibt es 110 Bewohner und 158 in Werkstätten beschäftigte Klienten. In Unternalb sind es 35 Wohn- und 41 Werkstättenplätze. Die in beiden Einrichtungen laufenden Umbauten ergeben Kosten von 10,17 Millionen Euro für Retz und 2,62 Millionen Euro für Unternalb. 50 Prozent davon zahlt das Land Niederösterreich.


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