18.03.2003 | 00:00

Neue Gendarmen für den NÖ Grenzdienst

Strasser, Pröll bei Ausmusterung

70 junge Mitarbeiter der Gendarmerie werden künftig an den niederösterreichischen Grenzen eingesetzt und eine rund 330 Kilometer lange Grenze sichern. Im Rahmen einer großen Feier in Marchegg wurden gestern die Grundausbildungslehrgänge 1, 2 und 3 ausgemustert. Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll erklärte, dass die Schengen-Grenzen nichts mehr Abstraktes seien. Im Hinblick auf die EU-Erweiterung habe Sicherheit oberste Priorität. Die Ausmusterung für den Grenzdienst sei ein wichtiges Signal dafür. In Europa werde es eigene Sicherheitstrupps geben, und mit 1. Mai 2004 gebe es damit einen „doppelten Sicherheitsgurt“.

Innenminister Dr. Ernst Strasser betonte, dass Schengen nach der EU-Erweiterung weiterbestehen bleibe. Die Grenzkontrollen würden bis Ende des Jahrzehnts durchgeführt. Dem Sicherheitsbedürfnis der Bevölkerung müsse Rechnung getragen werden. Die Grenzsicherung gehöre zu den größten Herausforderungen. Der eingeschlagene Weg des Innenministeriums, Personal in der Verwaltung zurückzunehmen und dafür vor Ort einzusetzen, sei richtig.


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