17.03.2003 | 00:00

Hilfe bei orthopädischen Erkrankungen

Neue Gewebebank in Krems

Viele orthopädische Erkrankungen sind mit dem Verlust von Kochengewebe verbunden. In Krems wurde eine neue Gewebebank eingerichtet, die die Gewinnung, Aufbereitung und Lagerung der Transplantate übernimmt. In Kooperation mit der deutschen Ars Arthro wurde eine biotechnologische Anlage geschaffen, die die Transplantate nicht nur arzneimittelgerecht, sondern auch auf den Bedarf des Empfängers abstimmt. Durch diese in Österreich einzigartige Gewebebank können schwer heilbare Erkrankungen wie Osteomyelitis kostengünstig behandelt werden. Auch für künstliche Gelenke können diese Gewebe verwendet werden.

„Diese Gewebebank ist ein großer medizinischer Fortschritt und ermöglicht neue Behandlungsmethoden“, meinte Landeshauptmannstellvertreterin Heidemaria Onodi am Freitag bei der Vorstellung des Probebetriebs der Gewebebank. Geplant sei ein umfassendes Konzept zur Transplantationsversorgung in Österreich.

Die lokalen Gewebebanken, die es derzeit gibt, sind nicht auf dem Stand der Technik der neuen Gewebebank. Die Gewebebank wurde um rund 4 Millionen Euro im RIZ Krems eingerichtet.


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