10.03.2003 | 00:00

180 Experten bei Enquete über Suchtvorbeugung in St. Pölten

Fachstelle bekommt vom Land NÖ mehr Unterstützung

„Wie wirkt Suchtvorbeugung?“ Mit den Handlungsstrategien für die Suchtvorbeugung in Niederösterreich beschäftigte sich am Freitag eine Enquete in St. Pölten, die von der Fachstelle für Suchtvorbeugung Niederösterreich organisiert wurde. 180 Suchtexperten aus dem In- und Ausland, Lehrer und auch Landespolitiker nahmen an dieser Veranstaltung teil.

„Betrug das Budget der Fachstelle für Suchtvorbeugung Niederösterreich, die 6 Mitarbeiter und 20 Experten für Suchtvorbeugung beschäftigt, im Jahr 2000 noch 504.000 Euro, sind es für 2003 bereits 931.000 Euro. Davon trägt das Land Niederösterreich 80 Prozent“, meinte Landeshauptmannstellvertreterin Liese Prokop. Seit dem Jahr 2000 sei das Budget der Fachstelle jährlich um durchschnittlich 25 Prozent gestiegen. Der Gegenwert, nämlich sachgerechte, großartige Arbeit, spreche für sich. Insgesamt 180 Projekte, zum Beispiel Elternabende oder Multiplikatorenschulungen, hätte dieser Verein allein im Schuljahr 2001/2002 durchgeführt und dabei fast 30.000 Menschen erreicht.

Bei den Möglichkeiten, gegen die Sucht in ihren verschiedenen Erscheinungsformen anzukämpfen, zeigten sich sowohl Prokop als auch Landeshauptmannstellvertreterin Heidemaria Onodi einig: Noch mehr Beratungen, Informationen und Gespräche müssen den Betroffenen angeboten werden. Immerhin wurden im jüngst veröffentlichten NÖ Gesundheitsbericht auch die Ziele festgeschrieben, bis 2010 den Anteil des Pro-Kopf-Alkoholkonsums um 20 Prozent zu senken, den Anteil der Nichtraucher um 15 Prozent zu steigern und die Konsumerfahrung mit illegalen Drogen und Ecstacy im Alter zwischen 15 und 19 Jahren weitgehend auf Null zu reduzieren.


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