05.03.2003 | 00:00

Errichtung eines Industrieforschungslabors in Wiener Neustadt

FOTEC bekommt 360.000 Euro Förderung

Die NÖ Landesregierung beschloss kürzlich, der FOTEC Forschungs- und Technologietransfer GmbH in Wiener Neustadt eine Förderung von 360.000 Euro zur Errichtung und zum Betrieb eines Industrieforschungslabors zu bewilligen. Die FOTEC ist Träger des Technikums Wiener Neustadt. Diese Förderung wird für die Periode vom 1. Jänner 2003 bis zum 31. Dezember 2005 gewährt, wobei für die einzelnen Projektjahre Maximalbeträge von je 120.000 Euro bewilligt wurden.

In den letzten Jahren wurde vom Land Niederösterreich, von der Stadt Wiener Neustadt und von anderen Beteiligten ein Kompetenzschwerpunkt aufgebaut. Die Ansiedlung und der Ausbau der Fachhochschule Wiener Neustadt, des Technologie- und Forschungszentrums, die Gründung der FOTEC sowie der Kompetenzzentren Kplus ECHEM und Kplus AC2T, die Projektplanung für MedAustron und andere Aktivitäten haben zu einer Festigung der Stellung Wiener Neustadts als Forschungszentrum für Materialwissenschaften, im speziellen für die Mikrosystemtechnik, geführt. Zur weiteren Etablierung dieses Standortes, vor allem auf internationaler Ebene, werden aber zusätzliche Anstrengungen aller Forschungsstätten und gemeinsame strategische Ziele notwendig. Die FOTEC hat dabei die Aufgabe, mit der Gründung des Technikums Wiener Neustadt ein hochwertiges Industrieforschungslabor einzurichten. Ziel dieses Technikums ist es, Unternehmen einen einfachen und zugleich effizienten Zugang zu Wissenschaft und Forschung zu ermöglichen. Die erzielten Ergebnisse sollen möglichst rasch in wirtschaftlich verwertbare Produkte der Unternehmen münden. Das Technikum wird als Schnittstelle zwischen Industriebetrieben und Forschungseinrichtungen geplant. Als wissenschaftliche Forschungspartner sind die Montan-Universität Leoben, die TU Wien, das Forschungszentrum in Seibersdorf und das Kompetenzzentrum Kplus ECHEM vorgesehen. Neben der bereits bestehenden Zusammenarbeit mit der Firma Battenfeld sollen weitere Kooperationen eingegangen werden. Die Kernkompetenzen des Technikums Wiener Neustadt liegen zum Beispiel in der Herstellung von Mikroformteilen oder im Spritzgießen von technischen Wachsen für die Feingussindustrie. Dazu werden Engineeringleistungen angeboten, die für die Umsetzung von Forschungsprojekten in der Mikrotechnik wesentlich sind.


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