05.03.2003 | 00:00

Weniger Motorradunfälle in Niederösterreich

Pröll: Sicherheitsmaßnahmen noch mehr forcieren

Die Zahl der Motorradunfälle in Niederösterreich geht zurück: Im Jahr 2001 sank die Zahl der tödlichen Unfälle um 42 Prozent, nämlich von 31 auf 18 Unfälle. Im vergangenen Jahr konnte dieser Tiefstand gehalten werden. Das geht aus Daten des Innenministeriums hervor. 6,6 Prozent aller tödlichen Verkehrsunfälle in Niederösterreich waren Motorradunfälle. Niederösterreich setzt seit zwei Jahren mit Hilfe der Initiative „Bikers Project“ auf Bewusstseinsbildung. Radiospots, Anzeigen in Motorradzeitschriften und spezielle Straßenschilder sollen den Sicherheitsgedanken unterstützen. Zudem wurden Gefahrenstellen entschärft und wirkungsvolle Tempo- und Lärmkontrollen auf gefährlichen Strecken installiert.

„Unser Ziel ist es, die Zahl der Motorradunfälle weiter zu reduzieren“, betont Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll. Im heurigen Jahr werden daher weitere Sicherheitsmaßnahen getroffen. So stehen die Sanierung von Gefahrenstellen und die Entschärfung scharfkantiger Leitschienensteher an neuralgischen Punkten am Programm.

Österreichweit gingen 2002 knapp 10 Prozent aller Verkehrstoten auf das Konto von Motorradunfällen. Im vergangenen Jahr starben 91 Menschen bei Motorradunfällen, das sind um 17 Menschen weniger als 2001.


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