27.02.2003 | 00:00

Onodi kündigt EDV-Vernetzung der NÖ Spitäler an

Finanzbuchhaltung, Kosten- und Leistungsabrechnung

An den fünf Landeskrankenanstalten sowie an den Spitalsstandorten St. Pölten, Waidhofen an der Thaya, Zwettl, Klosterneuburg und Horn werden in den kommenden Monaten Vorprojekte für eine umfassende EDV-Vernetzung der niederösterreichischen Spitäler im Bereich der kaufmännischen Führung und des damit verbundenen Datenaustausches gestartet. Ziel ist neben der Harmonisierung der Datenstruktur und der Programme die Erstellung einheitlicher Konzepte bei der Materialwirtschaft, der Finanzbuchhaltung, der Kosten- und Leistungsabrechnung sowie der Patientenbuchhaltung. Diese Projekte werden von der Geschäftsstelle Landeskrankenanstalten und vom NÖGUS begleitet. Sie sollen bis Oktober 2003 abgeschlossen sein.

Ähnliche Projekte werden bereits im pflegerischen Bereich umgesetzt, im medizinischen Bereich werden sie folgen. „Ziel ist ein gemeinsames Rechenzentrum für alle Krankenhäuser in Niederösterreich. Der Einstieg aller Krankenhäuser ist innerhalb der nächsten zehn Jahre geplant. Damit sollen Kosteneinsparungspotenziale und Synergieeffekte ebenso erreicht werden wie Qualitätssteigerungen für Verwaltung und Patienten“, sagte Landeshauptmannstellvertreterin Heidemaria Onodi. „Die technischen Standards und die vorhandene Hard- und Software an unseren Krankenhäusern sind derzeit einfach zu unterschiedlich. Mannigfache Programme, unterschiedliche hausinterne Netzwerke und auch unterschiedliche Anwendungen sind Hürden, die überwunden werden müssen. Ein landesweites Netzwerk würde dagegen eine leichtere Überschaubarkeit und die Möglichkeit einer einfachen und raschen Gegenüberstellung medizinischer, technischer und kaufmännischer Daten bringen. Die Zusammenarbeit der Krankenhäuser soll damit in Zukunft sowohl medizinisch als auch im Bereich der Verwaltung und der Organisation intensiviert werden“, meinte Onodi.


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