21.02.2003 | 00:00

LH Pröll traf Ministerpräsident Juncker

„Ein großer europäischer Freund Niederösterreichs“

Der Name hat für Niederösterreich mit seiner 414 Kilometer langen Schengen-Grenze einen besonderen Klang: In der Luxemburgischen Gemeinde an der Mosel, in der 1990 das „Schengener Abkommen“ über den Abbau der Grenzkontrollen zwischen den EU-Mitgliedern unterzeichnet wurde, trafen gestern Ministerpräsident Jean-Claude Juncker und Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll zusammen. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen Fragen der EU-Erweiterung.

Beide Politiker, die auch durch eine persönliche Freundschaft verbunden sind, unterstrichen die Bedeutung ihres ständigen Meinungsaustauschs. Ministerpräsident Juncker, einer der einflussreichsten Europapolitiker, hob die Brückenfunktion Niederösterreichs hervor. Es sei für ihn sehr wichtig gewesen, sich vor zwei Jahren in Niederösterreich persönlich über die Anliegen und Sorgen der Menschen im Grenzland zu informieren. Niederösterreich habe durch eine „geschickte Politik und exzellente Kontakte zu den Nachbarstaaten“ bereits von der Ostöffnung profitiert. Die Stimme von Landeshauptmann Pröll habe heute in Bratislava und Prag großes Gewicht.

Landeshauptmann Pröll verwies auf die Risiken, vor allem aber auf die Chancen der EU-Erweiterung. Um das Ziel zu erreichen, Erweiterungsgewinner Nummer eins zu werden, brauche Niederösterreich „Verbündete“. Ministerpräsident Juncker habe sich „als großer Europäer und großer europäischer Freund Niederösterreichs“ erwiesen, er habe die Anliegen der niederösterreichischen Grenzgebiete sehr wirksam in den europäischen Gremien vertreten.

Ministerpräsident Juncker und Landeshauptmann Pröll vereinbarten, ihre intensiven Kontakte auch in Zukunft fortzusetzen.


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