30.06.2017 | 09:41

37. Symposion des NÖ Instituts für Landeskunde

„Wien und Niederösterreich – eine untrennbare Beziehung?“ ab 3. Juli

Unter dem Titel „Wien und Niederösterreich – eine untrennbare Beziehung?“ findet von Montag, 3., bis Mittwoch, 5. Juli, im Palais Niederösterreich in Wien das gemeinsam mit dem Wiener Stadt- und Landesarchiv veranstaltete 37. Symposion des NÖ Instituts für Landeskunde statt.

Vor dem Hintergrund, dass Wien und Niederösterreich zwar seit 95 Jahren getrennte Bundesländer sind, die Bundeshauptstadt und das umgebende Land jedoch eine jahrhundertelange wechselvolle Geschichte teilen und bis heute in vielerlei Hinsicht untrennbar verbunden sind, begibt sich die Tagung auf die Spuren dieser Geschichte und spannt dabei den Bogen vom Spätmittelalter bis ins 20. Jahrhundert. Das Palais Niederösterreich in der Wiener Herrengasse selbst, das frühere niederösterreichische Landhaus, das bis 1997 Sitz der NÖ Landesregierung war, ist über die Trennung von 1922 hinaus bis heute ein Symbol für die lange Verbindung der beiden Länder.

Die Eröffnung erfolgt am Montag, 3. Juli, um 10 Uhr durch Landesrat Ludwig Schleritzko. Danach werden die Vorträge ganz unterschiedliche Aspekte der mannigfaltigen Verflechtungen zwischen Stadt und Land behandeln und dabei Schlaglichter auf Wirtschaft und Gesellschaft, Verwaltung und Verkehr, Begrenzendes und Verbindendes werfen. So spricht etwa Elisabeth Loinig vom NÖ Institut für Landeskunde zum Thema „Verbotenes Land - ersehnte Stadt. Juden in Wien und Niederösterreich“, referiert Ernst Langthaler vom Linzer Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte unter dem Titel „Hungernde Stadt, sattes Land?“ über die „Volksernährung" in Wien und Niederösterreich nach dem Ersten Weltkrieg und beleuchtet Rita Garstenauer vom St. Pöltner Zentrum für Migrationsforschung unter dem Titel „Mit einem Fuß am Land, mit einem in der Stadt“ Migrationsbiographien in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

Nähere Informationen, das detaillierte Programm und Anmeldungen unter 02742/9005-16255, e-mail post.k2institut@noel.gv.at und www.aufhebenswert.at bzw. www.noe.gv.at/landeskunde.

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