31.01.2003 | 00:00

Arbeitslosigkeit steigt weiter an

Aber in NÖ geringer als im Bundesschnitt

Ende Jänner waren beim Arbeitsmarktservice NÖ 53.738 Personen arbeitslos vorgemerkt, um 912 oder 1,7 Prozent mehr als im Vorjahr. Damit überstieg die Arbeitslosigkeit in absoluten Zahlen die bisher höchsten Werte. Allerdings rechnet das AMS damit, dass der Höchststand der Winterarbeitslosigkeit damit erreicht ist. Österreichweit stieg die Arbeitslosigkeit um 2 Prozent auf 303.676 Personen.

Regional betrachtet stieg die Arbeitslosigkeit am stärksten im Industrieviertel, so in Mödling um 13,5 Prozent, allerdings von einem relativ niedrigen Niveau aus. Dagegen ist im Waldviertel mit Ausnahme von Horn die Arbeitslosigkeit gegenüber dem Jänner 2002 sogar zurückgegangen, in den Bezirken Gmünd um 8,7 Prozent, Krems um 2,6 Prozent, Waidhofen an der Thaya um 9 Prozent und in Zwettl um 3,5 Prozent. Positiv ist auch, dass das Arbeitsmarktservice die Zahl der Arbeitsaufnahmen aus der Arbeitslosigkeit weiter steigern konnte. Seit Jahresbeginn wurden wieder 5.537 Personen in Beschäftigung gebracht, um 383 oder 7,4 Prozent mehr als im Jänner 2002. Große Sorge bereitet nach wie vor trotz des erfolgreich gestarteten Jugendqualifizierungsprogramms die steigende Arbeitslosigkeit der 15- bis 25-jährigen. Ende Jänner waren insgesamt 8.686 Personen unter 25 Jahre arbeitslos vorgemerkt, um 452 oder 5,5 Prozent mehr als im Vorjahr.


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