24.01.2003 | 00:00

EUREGIO-Forum vergibt zum zweiten Mal Innovationspreis

Prokop: EU-Erweiterung wird unkomplizierter Übergang

Das EUREGIO-Forum, ein länderübergreifender Zusammenschluss der vier niederösterreichischen Regionalmanagements und deren Partnerorganisationen in Südböhmen, Südmähren, der Slowakei und in Westungarn, wird heuer bereits zum zweiten Mal den EUREGIO-Innovationspreis in zwei Kategorien für Jugend- und Frauenprojekte vergeben, nämlich für ausgearbeitete, umsetzungsreife Konzepte und für die besten, bereits abgeschlossenen Vorhaben. Das betonte gestern die Präsidentin der Versammlung der Regionen Europas, Landeshauptmannstellvertreterin Liese Prokop, bei einer Pressekonferenz im NÖ Landhaus in St. Pölten.

Dieses Jahr, so Prokop, stehe der Preis unter dem Motto „Jugend – Frauen – Grenzregionen“. Zwei Hauptpreise mit jeweils 2.500 Euro und zwei Anerkennungspreise mit jeweils 1.200 Euro sind zu gewinnen. Bis zum 16. Mai können Projekte, die auch den Ideen des „Gender Mainstreaming“ gerecht werden, bei den Regionalmanagements eingereicht werden. Die Formulare dazu sind auch unter www.euregioforum.at abrufbar, im Vorjahr wruden über 72.000 Zugriffe verzeichnet. Die Präsentation der Siegerprojekte wird am 25. Juni im Casino Baden stattfinden. Sponsoren dieser Preisverleihung werden wieder das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit sowie die Casinos Austria und die Kommunalkredit AG sein, deren Vertreter, Direktor Prof. Gerhard Skoff und Mag. Gerhard Gangl, ebenfalls anwesend waren.

Aus Grenzregionen werden in Zukunft zentralmitteleuropäische Regionen werden, meinte Prokop. Sie zeigte sich auch erfreut über die Tatsache, dass das EUREGIO-Forum „die EU-Erweiterung bereits vorweggenommen“ habe. Als besonders einfallsreiche Aktivitäten nannte Prokop – außer dem Innovationspreis – die alljährlich stattfindende EUREGIO-Tagung in Poysdorf, Newsletter über grenzüberschreitende Entwicklungen, internationale Bildungsveranstaltungen und Fachtagungen. „Die EU-Erweiterung wird“, so Prokop, „zu einem unkomplizierten Übergang werden.“

Dipl.Ing. Hermann Hansy vom Weinviertel-Management, der Vorsitzende des EUREGIO-Forums, fügte hinzu, dass am 13. Mai an der Donau-Universität in Krems eine Fachtagung mit Beteiligung deutscher, tschechischer, slowakischer und ungarischer Regionalmanagements, Planern und Vertretern von Kleinregionen und Gemeinden stattfindet.


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