23.01.2003 | 00:00

Gute Entwicklung der Technologie- und Gewerbeparks

Studie belegt: NÖ ist den anderen Bundesländern voraus

Seit rund 20 Jahren führt die „RegioPlan Consulting“ Standortuntersuchungen in Österreich durch. Laut der neuesten Studie sind in Niederösterreich mehr Technologie- und Gewerbeparks angesiedelt als in anderen Bundesländern. Von 102 bundesweit bestehenden Parks befinden sich allein 24 in Niederösterreich. Weitere 7 befinden sich in Planung.

Am erfolgreichsten sind jene Parks, die über ein gutes Gesamtkonzept sowie über eine hervorragende Infrastruktur verfügen. Auch die Anbindung an das Schienen- und Straßennetz gewinnt immer mehr an Bedeutung. Parks, die auf die Themenschwerpunkte EDV, Telekommunikation und Umwelttechnik setzen, wachsen besonders stark. Während Ende der neunziger Jahre in den Technologie- und Gewerbeparks die Nachfrage nach Produktionsflächen dominierte, herrscht heute eine starke Tendenz in Richtung Dienstleistungsbetriebe vor.

Die bedeutendsten Parks in Niederösterreich sind in Wiener Neudorf, Wiener Neustadt, Tulln und Krems entstanden. In diesen wird gleichzeitig Forschung, Ausbildung, Technologietransfer und Technologieanwendung betrieben.

Der „Wirtschaftspark Industriezentrum NÖ Süd“ in Wiener Neudorf ist mit Abstand der größte Park Österreichs. In Wiener Neustadt wiederum hat sich das Technologie- und Forschungszentrum (TFZ) mit den zukunftsträchtigen Forschungsschwerpunkten Mikrosystemtechnik, elektrochemische Technologie, Tribologie und Medizintechnik etabliert. Dieses Technologie- und Forschungszentrum beherbergt Projekte des Austrian Research Centers Seibersdorf, Forschungsprojekte der TU Wien und die Tochtergesellschaft der Wiener Neustädter Fachhochschule FOTEC. In seiner unmittelbaren Nähe befinden sich die Fachhochschule Wiener Neustadt mit technischen Studiengängen sowie das Regionale Innovationszentrum NÖ-Süd.

In Krems ist mit dem Bio Science Park ein Zentrum für Biomedizin entstanden. Auf dem 84.000 Quadratmeter großen Areal wurde in enger Kooperation zwischen der Stadt Krems, Eco Plus, der Donau-Universität, der Fachhochschule Krems und dem Regionalen Innovationszentrum ein interessanter Betriebsstandort für Unternehmen aus dem Bereich der Biomedizin gegründet.

In Tulln ist mit dem Interuniversitären Forschungsinstitut ein Zentrum für die Agrarbiotechnologie entstanden, um das Eco Plus einen Wirtschaftspark errichten wird. Weiters wird in der Fachhochschule Tulln in Kooperation mit dem Forschungsinstitut der Studienlehrgang „Biotechnische Verfahren“ angeboten.

Einen Überblick über die größten Wirtschaftsparks Niederösterreichs gibt es unter der Homepage www.ecoplus.at. Nähere Informationen über die Studie gibt es bei „RegioPlan Consulting“, Telefon 01/586 04 53.


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