16.01.2003 | 00:00

Schnelle Erreichbarkeit der NÖ Krankenhäuser oberstes Gebot

Sobotka: „NÖ investiert 555 Millionen Euro anstatt zu schließen“

„Anstatt über Schließungen nachzudenken, investiert das Bundesland Niederösterreich 555 Millionen Euro in die Qualität und den Ausbau der niederösterreichischen Spitäler. Solche in ‚Cowboy-Manier‘ getätigten Aussagen sind daher entschieden zurückzuweisen“, stellt NÖGUS-Vorsitzender Finanz-Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka zu den jüngsten Äußerungen von Dr. Martin Gleitsmann fest: „Dieser loyalitätsfremde Vorschlag trägt nur zur Verunsicherung der Bevölkerung und der in den Spitälern beschäftigten Mitarbeiter bei.“

Die Größe des Bundeslandes mache es erforderlich, 27 Krankenhäuser zu haben. Jeder Patient könne innerhalb von 25 Minuten ein Spital erreichen. „Auch die Forderung nach Schließung ‚kleiner‘ Spitäler ist völlig aus der Luft gegriffen, weil es in Niederösterreich keine kleinen Spitäler gibt. Alle Häuser sind auf dem höchsten medizinischen und technischen Stand. Die Ärzteschaft und das Pflegepersonal haben europaweit eine der besten Ausbildungen“, stellt Sobotka klar.

Darüber hinaus arbeite nicht jedes Krankenhaus allein. Es gebe ausgezeichnete Kooperationen, wodurch die medizinische Qualität gehoben werde, Kosten gespart und Synergieeffekte genutzt würden.

„Halbfertige, kosmetische Reformen über die Medien zu transportieren ist nicht die Art der Politik die man in Niederösterreich macht. Bei uns werden Vorschläge mit Betroffenen diskutiert und dann erfolgreich umgesetzt, wie das Beispiel der Zusammenlegung Gugging – Tulln beweist. Oberste Priorität sind die Gesundheit und eine gute medizinische Versorgung der Bevölkerung. Wir denken heute schon an das Krankenhaus der Zukunft, das ein umfassendes medizinisches Gesundheitszentrum werden wird – mit Schwerpunkten wie Versorgung, Therapie oder mentale Gesundheit“, so Sobotka.


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