10.01.2003 | 00:00

Marchat: EU-Erweiterung kostet Arbeitsplätze

Wirtschaftsförderungen nur mehr bei Standortgarantie

„Durch die rasche EU-Erweiterung ist der Wirtschaftsstandort Niederösterreich in Gefahr“, erklärte FP-Klubobmann Franz Marchat gestern bei einer Pressekonferenz in St. Pölten. Die EU-Osterweiterung bringe mehr Risken als Chancen und müsse daher besser vorbereitet werden. Betriebe wie Semperit und Tyco seien bereits nach Osteuropa übersiedelt. Niederösterreich weise die höchste Arbeitslosenrate seit 1945 auf. Außerdem sollten Betriebe, die eine Wirtschaftsförderung vom Land oder vom Bund bekommen, in Zukunft eine Standortgarantie über mindestens 15 Jahre abgeben. Sollte das Unternehmen abwandern, habe es die erhaltene Förderung zurückzuzahlen. Es dürfe in Zukunft nicht noch einmal wie im Fall von Semperit passieren, dass von Österreich subventionierte Maschinen nach Osteuropa abtransportiert werden, so Marchat. Die FP Niederösterreich werde bei der nächsten Sitzung der NÖ Landesregierung einen dementsprechenden Antrag einbringen.


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