29.12.2003 | 10:02

Ausbau des Donauradweges statt Bundesstraße B 3

Für Radler zwischen Weins und Persenbeug

In der Wachau können die Radler auf dem Donauradweg beiderseits des Stromes unterwegs sein. Aber knapp oberhalb, zwischen Weins und Persenbeug (Bezirk Melk), bleibt auf 2,2 Kilometern Länge für rund 200.000 Radler pro Jahr auf der Nordseite nur die B 3 übrig – mit allen drohenden Gefahren. Neben der Bundesstraße und der Donauuferbahn hat man hier wegen der steil aufragenden Uferfelsen keinen Platz.

Bis Ende 2004 soll jetzt aber ein weiteres Teilstück des Donauradweges entstehen. Er soll an manchen Stellen mit Traversen sogar über das Ufer hinausragen und zum Teil mit Stahlkonstruktionen auf bestehenden Mauern gebaut werden. Erste Arbeiten ergaben dabei, dass der Unterbau in einem schlechteren Zustand ist, als vor Beginn angenommen. Eine Sanierung ist daher unbedingt notwendig. Das bedeutet zugleich, dass der Donauradweg zwischen Weins und Persenbeug jetzt mehr Kosten verursacht.

Damit die Radfahrer in diesem Abschnitt künftig nicht mehr die Bundesstraße benützen müssen, beschloss die NÖ Landesregierung kürzlich, dass für den Donauradweg zwischen Weins und Persenbeug EU-Kofinanzierungsmittel von 534.730 Euro aufgewendet werden. Dazu kommt noch eine Landesförderung von 356.486,66 Euro aus Mitteln der Abteilung Bundesstraßen des Amtes der NÖ Landesregierung. Die Kommunen Persenbeug-Gottsdorf, Marbach an der Donau, Maria Taferl, Klein-Pöchlarn, Artstetten-Pöbring und Leiben zahlen neben dem Projektträger, der Gemeinde Hofamt Priel, weitere 178.243,34 Euro hinzu. Daher stehen insgesamt 1.069.460 Euro als Gesamtsumme für diesen für den Fremdenverkehr so wichtigen Abschnitt des Radwegs zur Verfügung.


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