12.12.2003 | 14:12

Kosten für BSE-Tests übernehmen Bund und Länder

Plank: Bauern werden nicht zur Kasse gebeten

Die Landesagrarreferenten einigten sich heute in Wien über die Finanzierung der BSE-Tests ab 2004. Die Kosten für die BSE-Tests werden in einem noch zu bestimmenden Aufteilungsschlüssel vom Bund und den Ländern getragen.

“Dieser Kompromiss ist ein Erfolg, denn die Bauern werden nicht zur Kasse gebeten”, betonte Landesrat Dipl.Ing. Josef Plank. Die Lösung sei auch im Sinne der Lebensmittelsicherheit und des Konsumentenschutzes begrüßenswert.

Der Bund wollte am 1. Jänner 2004 seine Zahlungen für die Test einstellen, wodurch die weitere Finanzierung unklar war. Die Zusage zur Finanzierung durch Bund und Länder erfolgt nun unter der Voraussetzung, dass die Testkosten auf bundesweit niedrigstem Niveau harmonisiert werden. Allein für die Probenentnahme gibt es zwischen den Bundesländern große Kostenunterschiede. Die Kosten pro Test sind mittlerweile von 62 Euro auf 40 Euro gesunken. Die EU steuert zu diesem Betrag 10,50 Euro bei. Für 2004 fehlen somit noch rund 6,8 Millionen Euro. Diese Summe ergibt sich aus den rund 230.000 BSE-Tests, die jährlich in Österreich durchgeführt werden. In Niederösterreich werden jährlich rund 40.000 Tests durchgeführt.


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