11.12.2003 | 10:58

Notarztrettungsdienst auch im Raum Aspang

Schabl: Versorgungslücke wird geschlossen

2001 wurde der Vertrag des Landes Niederösterreich wegen der Besorgung des Notarztrettungsdienstes mit dem Roten Kreuz abgeschlossen. Trotz hoher Standards gibt es in einigen Gebieten immer noch Versorgungslücken, so im Wechselgebiet im Raum Aspang. Ab dem kommenden Jahr wird diese Lücke geschlossen: Das Land Niederösterreich hat einen Zusatz zum bestehenden Vertrag abgeschlossen, in dem das Rote Kreuz mit der Einrichtung und dem Betrieb eines Notfalleinsatzfahrzeugdienstes am Standort Aspang betraut wird. Das Fahrzeug deckt vor allem jene Zeiten ab, in denen Hilfe durch den Notarzthubschrauber nicht möglich ist. Der Betrieb wird mit Jänner kommenden Jahres aufgenommen. „Ich bin froh, dass mit der Vertragsunterzeichnung ein weiterer wichtiger Schritt in der flächendeckenden Versorgung der Niederösterreicher gelungen ist“, sagte Schabl. „Eine rasche Hilfe im Notfall entscheidet oft über Leben und Tod. Je besser die Versorgung mit entsprechend ausgestatteten Fahrzeugen und ausgebildetem Personal ist, desto besser kann den Menschen im Ernstfall geholfen werden.“

Das Land Niederösterreich wird für die Durchführung des Auftrags an das Rote Kreuz jährlich 115.000 Euro entrichten. Die Beistellung der Notärzte wird vom Land Niederösterreich übernommen; diese sollen am Krankenhaus Neunkirchen angestellt werden. Die der Stadtgemeinde Neunkirchen als Spitalserhalter anfallenden Kosten werden zur Gänze vom Land refundiert. „Die Einrichtung und der Betrieb eines Notfalleinsatzfahrzeugdienstes ist natürlich mit Kosten verbunden. Diese Kosten muss uns aber die bestmögliche Versorgung der Menschen einfach wert sein. Für eine optimale Hilfe ist nicht nur die Qualität der Behandlung entscheidend, sondern auch, wie schnell behandelt werden kann“, so Schabl.


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