01.12.2003 | 14:56

Zwischen Amstetten und St. Valentin: Westbahn nun viergleisig

HL-AG investierte in Niederösterreich mehr als eine Milliarde Euro

Der viergleisige Ausbau der Westbahn zwischen der Bundeshauptstadt Wien und Wels schreitet voran: Heute wurde Journalisten die Fertigstellung des viergleisigen Abschnitts zwischen Amstetten und St. Valentin mit insgesamt 40 Kilometern Streckenlänge bei einer Fahrt „auf der Schiene“ gezeigt.

Die Westbahn in Niederösterreich - zwischen dem Stadtrand von Wien und der Landesgrenze zwischen Ennsdorf und Enns - ist rund 163 Kilometer lang. Etwa 47 Prozent oder 76,1 Kilometer wurden bereits fertiggestellt. 33 Prozent oder 53,25 Kilometer - der Abschnitt zwischen Wien und St. Pölten, der Knoten Wagram, die Einfahrt nach St. Pölten-Ost und der Knoten Rohr - sind in Bau. 20 Prozent der Strecke, ungefähr 33,5 Kilometer, befinden sind im Planungsstadium. Seit Bestehen der HL-AG wurden im Auftrag des Bundes insgesamt mehr als 2,2 Milliarden Euro in das moderne österreichische Schienennetz investiert, davon entfallen 1.376 Millionen Euro auf die Schaffung einer leistungsstarken Ost-West-Achse. Auf Niederösterreich entfallen mehr als eine Milliarde Euro.

In Niederösterreich nehme die Bahn eine ganz zentrale Rolle ein, sagte Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka. Für die Wirtschaftsentwicklung Niederösterreichs habe die Ost-West-Achse besondere Bedeutung. Bereits jetzt würden rund 22 Prozent der Exporte in jene Länder gehen, die in wenigen Monaten bei der EU sind. Österreichweit betragen die Exporte in die Erweiterungsländer rund 15 Prozent.


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