27.11.2003 | 16:37

Küchentrakt der Landesberufsschule Waldegg generalsaniert

LH Pröll: Enorme Fortschritte im Berufsschulwesen

Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll eröffnete heute in der Landesberufsschule Waldegg (Bezirk Wiener Neustadt) den generalsanierten Küchentrakt und die neuen Lehrküchen. Für die Generalsanierung des Küchentraktes und die Herstellung von neuen Lehrküchen in der Berufsschule Waldegg wurden 6,22 Millionen Euro aufgewendet. Die rund 27 Jahre alten Lehrküchen waren in einem äußerst schlechten Zustand. Auch entsprach die Haustechnik und die Fluchtwege nicht mehr dem sicherheitstechnischen Standard.

Ab Juni 2002 wurde mit dem Einbau von sechs modernsten Lehrküchen mit 66 Kochstellen begonnen. Auch die Essräume, Garderoben und Sanitärräume sind neu entstanden. Der Speisesaal und die Nebenräume wurden baulich adaptiert. Zudem wurden die ehemaligen Lehrküchen als Klassenräume und Servierklassen eingerichtet.

Niederösterreich habe sich zeitgerecht auf die neuen Verhältnisse vorbereitet, besonders im Schul- und Bildungswesen, meinte Landeshauptmann Pröll. Ziel sei es, die Jugend so auszubilden, dass sie gegen die Konkurrenz im größeren Europa bestehen könne. Gerade bei den Berufsschulen habe man enorme Fortschritte gemacht. Zudem seien die Grenzen von heute die Chancen von morgen, so Pröll.

In der Landesberufsschule Waldegg werden pro Schuljahr rund 1.220 Lehrlinge ausgebildet, und zwar in den Bereichen Koch, Restaurantfachmann, Hotel- und Gewerbeassistenten und Systemgastronomiefachmann.

Zudem wurde Dipl.Ing. Alfred Freunschlag aus der Funktion als Obmann des Gewerblichen Berufsschulrates verabschiedet. Freunschlag war von Februar 1984 bis Ende Juni 2003 Obmann des Gewerblichen Berufsschulrates für Niederösterreich. Während dieser Zeit wurden u.a. die Landesberufsschulen Geras und St. Pölten neu gebaut, jene in Laa an der Thaya, Lilienfeld, Schrems und Wiener Neustadt generalsaniert und die Berufsschule Stockerau I renoviert. Auch wurden viele Schülerheime generalsaniert. Diese Baumaßnahmen kosteten insgesamt rund 181 Millionen Euro. Zudem wurde 1991 etwa das Berufsschulwesen wegen geänderter Vorgaben komplett umstrukturiert, 2003 folgte die Umsetzung von Sonderverträgen für Berufsschullehrer.


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