10.11.2003 | 09:22

LH Pröll eröffnete vom Hochwasser zerstörtes Gästehaus in Kamegg

"Niederösterreich hat Katastrophe wirtschaftlich und finanziell exzellent verkraftet"

In Kamegg (Gemeinde Gars am Kamp) wurde am Samstag das im Zuge der Hochwasserkatastrophe im August 2002 völlig zerstörte Gasthaus Erlinger von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll als Gästehaus wieder eröffnet. Das Haus, in welches das Wasser bis zum 1. Stock eingedrungen war, musste abgerissen werden. Das Gästehaus umfasst nunmehr fünf Appartements mit acht Gästebetten, deren Wohnfläche über das Bahndammniveau angehoben wurde.

Pröll sprach dabei von einer bewegenden Stunde, die symbolisiere, dass auch in schwierigsten Stunden Machtlosigkeit nicht Hilflosigkeit bedeuten müsse. Höhen und Tiefen als Herausforderung des menschlichen Lebens schmiedeten Familien zusammen und spendeten Kraft. Der August 2002 habe sich tief eingeprägt in die Familie Niederösterreich. Mehr als 22.000 Familien seien vom Hochwasser betroffen gewesen, abertausende freiwillige Helfer hätten einen erbitterten Kampf gegen die Natur geführt.

Niederösterreich habe die Katastrophe wirtschaftlich und finanziell exzellent verkraftet, das sei ein Beweis für die Kraft des Landes. Vom Gästehaus Erlinger erwartet sich der Landeshauptmann touristische Impulse für die ganze Region. Darüber hinaus stehe der Name Erlinger in ganz Niederösterreich für Zukunftsglauben und für Verantwortung. Abschließend bedankte sich Pröll für die rasche und effiziente Hilfe der Gemeinde (in Gars waren 160 Privathaushalte und 40 Betriebe betroffen) und die professionelle Unterstützung durch die Freiwilligen Feuerwehren und die vielen Freiwilligen.


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