10.11.2003 | 09:15

NÖ Straßendienst für den Winter gerüstet

LH Pröll: Größtmögliche Sicherheit auf den Straßen gewährleisten

Ein Wintereinbruch ist derzeit jederzeit möglich. Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll appellierte deshalb am Sonntag in der Sendung „Forum NÖ“ an alle Verkehrsteilnehmer, ihre Fahrzeuge, die noch immer nicht wintertauglich sind, ehebaldigst auf Winterausrüstung umzustellen. Gleichzeitig ersuchte der Landeshauptmann die Autofahrer, trotz Winterausrüstung die Straßenverhältnisse nicht zu unterschätzen und ihr eigenes Fahrkönnen nicht zu überschätzen. „Speziell an exponierten Stellen wie Brücken, Walddurchfahrten und Unterführungen kann es derzeit auf Grund von Nebel und Frost immer wieder zu Glatteisbildung kommen.“

Der Winterdienst des NÖ Straßendienstes ist auf jeden Fall für den Winter gerüstet. „Der Fuhrpark – rund 400 eigene und rund 300 angemietete Fahrzeuge – in den 63 NÖ Straßenmeistereien ist einsatzbereit, die Räum- und Streupläne für das rund 14.000 Kilometer lange Straßennetz in Niederösterreich wurden ausgearbeitet“, meinte der Chef des NÖ Winterdienstes, Dipl.Ing. Josef Neuhold. Angesichts dieses umfangreichen Straßennetzes sei es deshalb auch nicht möglich, dass jeder Kilometer nach den ersten Schneeflocken sofort geräumt und gestreut sein kann, so der Landeshauptmann.

Immer wieder muss auch die Hilfe der Autofahrerclubs in Anspruch genommen werden, wie der Regionalleiter des ÖAMTC Niederösterreich, Karl Hinterwallner, berichtete. Die meisten Probleme gibt es auf Grund falscher Bereifung, zu wenig Frostschutz und Batterieschwächen. Dazu kommen häufig eine defekte Beleuchtung und defekte Wischerblätter.

Besonders wichtig sei, das Fahrverhalten den jeweiligen Straßenverhältnissen anzupassen, betonte der Landeshauptmann. Im Ernstfall sollte man deshalb bereit sein, das Fahrzeug stehen zu lassen und nach Möglichkeit öffentliche Verkehrsmittel zu benützen. Pröll: „Unser Ziel ist es, auch im Winter die größtmögliche Sicherheit auf den Straßen zu gewährleisten.“


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