30.10.2003 | 16:48

Grenzschutz soll in Niederösterreich verstärkt werden

Pröll: Bekämpfung des Schlepperunwesens konsequent fortsetzen

Sicherheitsstruktur und -standards in Niederösterreich sollen noch weiter erhöht werden. Darauf einigten sich heute die Teilnehmer am niederösterreichischen Sicherheitsgipfel in St. Pölten. Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll sprach sich in diesem Zusammenhang in einem gemeinsamen Pressegespräch mit Bundesminister Dr. Ernst Strasser für einen verstärkten Einsatz von technischen Hilfsmitteln aus. Pröll: „Die Technik bietet heute enorme Möglichkeiten, die es zu nutzen gilt. Ziel muss es sein, das subjektive Sicherheitsgefühl der Bevölkerung zu stärken.“

Deshalb werde im Bezirk Gmünd eine mobile fremdenpolizeiliche Einsatzgruppe eingesetzt, um die personellen Ressourcen der Exekutive zu verstärken. Erfreut zeigte sich der Landeshauptmann auch über die Tatsache, dass die Sicherung der Ost- und Nordgrenze Niederösterreichs über den 1. Mai 2004 hinaus außer Frage steht. Wichtig sei eine funktionierende und professionelle Sicherung der Schengener Außengrenze nach internationalen Standards.

Als „wichtigen Erfolg im Kampf gegen das internationale Schlepperunwesen“ bezeichnete Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll die Aushebung eines Schlepperringes im Raum Gmünd. Pröll dankte den Sicherheitsbeamten für ihren erfolgreichen Einsatz und wertete diesen Fahndungserfolg als „Beweis für die effiziente und ausgezeichnete Arbeit der österreichischen Exekutive". Niederösterreich habe heute einen hohen Sicherheitsstandard, aber auch einen hohen Sicherheitsanspruch, nicht zuletzt auf Grund der neuen europäischen Perspektive.

Der Landeshauptmann zeigte sich im Anschluss an das Gespräch zufrieden. Minister Strasser habe Verständnis und Sensibilität für die Interessen Niederösterreichs gezeigt. Jetzt gehe es darum, auf die veränderten Schlepperströme zu reagieren und punktgenau die Sicherheitskräfte an den Grenzen zu positionieren, um die Sicherheit der Landesbürger zu gewährleisten.


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