29.10.2003 | 17:00

Neue Lkw-Spuren für Grenzübergang Kleinhaugsdorf

LH Pröll: Chancen der EU-Erweiterung nützen

Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll hat heute die um- und ausgebaute Zufahrt zum Grenzübergang Kleinhaugsdorf auf niederösterreichischer Seite offiziell eröffnet. „Dieses Bauvorhaben ist ein Meilenstein für die Wirtschaft und die Bewohner der Region, da die Lebensqualität der Menschen verbessert und die Verkehrssicherheit erhöht wird. Das Projekt ist Teil einer grenzüberschreitenden und zukunftssicheren Infrastruktur“, erklärte Pröll. Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur seien wesentliche Meilensteine für die Wirtschaftsentwicklung eines Landes und notwendig, um Arbeitsplätze zu sichern. Auf die EU-Erweiterung habe sich Niederösterreich bestens vorbereitet. „Der Umbau des Grenzüberganges Kleinhaugsdorf ist für die baldige Erweiterung ein wichtiges Projekt“, erklärte Pröll. Die Vorbereitung auf das größere Europa laufe auf allen Ebenen.

Am Grenzübergang Kleinhaugsdorf passieren täglich im Durchschnitt über 450 Lkw und rund 4.500 Pkw die Grenze. Die zwei neuen Lkw-Wartestreifen haben eine Breite von jeweils 3,5 Metern. Der Lkw-Verkehr wird nun bereits 400 Meter vor dem Grenzübergang auf eigene mehrstreifige Spuren verschwenkt. Dazu wurde ein bestehender, parallel verlaufender Güterweg verlegt und zum Schutz der Anrainer entlang der Lkw-Spuren ein Zaun errichtet. Die Gesamtkosten von rund 370.000 Euro wurden je zur Hälfte vom Land und von der EU getragen. Die Planungsmaßnahmen erfolgten durch die NÖ Straßenbauabteilung Hollabrunn. Die Bauzeit betrug vier Monate und wurde von der Straßenmeisterei Retz in Zusammenarbeit mit Bau- und Lieferfirmen der Region durchgeführt.


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