24.10.2003 | 09:31

Modellversuch mit Buslotsen in Traisen

Schüler stehen jüngsten Fahrgästen zur Seite

Kinder werden immer wieder Opfer von Verkehrsunfällen werden. Damit die Kinder sicherer in die Schule kommen, startete das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV) in der Marktgemeinde Traisen (Bezirk Lilienfeld) einen in Österreich einmaligen Modellversuch mit Schulbuslotsen. Dieses Pilotprojekt wurde bereits zwischen April und Juni durchgeführt und wegen des großen Erfolgs im Schuljahr 2002/2004 fortgesetzt.

15 Buslotsen, Schüler der dritten und vierten Hauptschulklasse und der Polytechnischen Schule achten darauf, dass an den Haltestellen und im Bus weniger Stress und dafür mehr Sicherheit herrscht. Sie stehen besonders den jüngsten Fahrgästen zur Seite. Die freiwilligen Lotsen sorgen dafür, dass beim Ein- und Ausstieg nicht gestoßen bzw. gedrängelt und den Volksschulkindern der Vortritt überlassen wird. Im Bus achten sie darauf, dass Sitzplätze nicht mit Taschen und Jacken belegt sind und dass stehende Fahrgäste die Haltegriffe benutzen. Die Buslotsen sind durch gelbe Signalwesten mit der Aufschrift „Buslotse“ zu erkennen.

Ein Infoblatt mit acht Regeln klärt alle Schüler über partnerschaftliches Verhalten rund um den Bus auf. Diese Regeln wurden von den Buslotsen in einer zweitägigen Intensivschulung, die vom KfV und der Exekutive durchgeführt wurde, selbst erarbeitet.

Interessierte am Buslotsen-Projekt wenden sich an Mag. Karin Weber, Telefon 01/717 70-116, e-mail karin.weber@kfv.at.


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