20.10.2003 | 09:25

Ein Fest für Michael Birkmeyer

Pröll: Intendant gab Festspielhaus eigenes Gesicht

"Auch Romeos werden 60": Unter diesem Motto feierte der Intendant des Festspielhauses St. Pölten, Prof. Michael Birkmeyer, am vergangenen Samstag in "seinem Haus" in St. Pölten seinen 60. Geburtstag. Anekdoten, Erinnerungen und berufliche Wegbegleiter wie Susi Nicoletti zeichneten ein Bild von seiner Karriere und vom Menschen Michael Birkmeyer.

Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll überreichte dem Jubilar im Rahmen des Festes das Große Ehrenzeichen für Verdienste um das Bundesland Niederösterreich. "Mit Michael Birkmeyer hat das Festspielhaus ein eigenes Gesicht bekommen. Er hat der modernen Architektur Leben eingehaucht", betonte Pröll. Niederösterreich sei damit endgültig aus dem Schatten Wiens herausgetreten. Michael Birkmeyer sei ein unkonventioneller Mensch, der gegen den Trend der Zeit schwimme.

Michael Birkmeyer wurde am 20. Oktober 1943 in Wien geboren. Er entstammt einer Tänzer-Dynastie. Seine Ausbildung erhielt er in Wien und in Paris. In den fünfziger Jahren wurde er an die Wiener Staatsoper engagiert, wo er 1964 die erste Hauptrolle als Siegfried in „Schwanensee“ bekam. 1968 wurde er erster Solotänzer der Wiener Staatsoper. Im Rahmen seines weltweiten Engagements trat er unter anderem auch mit Rudolf Nurejew auf. Von 1985 bis 2001 war er dann Direktor der Ballettschule der Wiener Staatsoper. Seit 2002 ist er Intendant des St. Pöltner Festspielhauses. Hier gründete der die abcdancecompany, ein internationales ambitioniertes Ballett-Ensemble, das Talente aus aller Welt verpflichtet.


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