17.10.2003 | 14:08

Hans Czettel-Förderungspreise in St.Pölten vergeben

Onodi lobte Engagement und Einsatz der Preisträger

Im Landhaus in St. Pölten wurden heute wieder die Hans Czettel-Förderungspreise vergeben. Die 25 Projekte, davon 11 Schulen, sind ebenso vielschichtig wie ambitioniert:

Gruppe Umwelt, Stadtmarketing Gmünd: Video über „Universum vor der Haustür“.

Marktgemeinde Ulrichskirchen-Schleinbach: Die Gemeinde hat ein Projekt der ARGE Naturschutzforschung umgesetzt.

Gemeinde Tattendorf: Jeder Tattendorfer bekommt einen Geburtstagsbaum. Ein angelegter Brunnen und ein Teich liefert jetzt immer Wasser zum Gießen.

Die Stadtgemeinde Ternitz realisierte ein Projekt über die Nutzung des Wassers, gemeinsam mit den Ternitzer Volksschulen.

Der Bergrettungsdienst, Ortsstelle Wienerwald Süd/Mödling, übernahm die jahrzehntelange Pflege und Betreuung der Wege im Naturpark Föhrenberge.

„Natur im Dorf“ in Würflach: Der Verein übernahm die Pflege des Lebensraumes am Johannesbach.

Naturfreunde Bad Vöslau: Eigentümer der Vöslauer Hütte, die jetzt eine 2.400 Meter lange Abwasserleitung erhielt.

Der Verein Erde Nakula in Schönau an der Triesting beschäftigte sich mit der Landschaftspflege.

Doris Holler-Bruckner erhält den Preis für ihre Aktionen in der Umwelterziehung.

Wolfgang Löser besitzt einen energieautarken Bauernhof in Streitdorf.

Christian Machacek, Hohenau, züchtete den Wildkarpfen zurück und vermehrte ihn.

Sandra Kalteis, Anna Mitterauer und Kathrin Kolm aus Weinburg machten ein Konzept zur Rettung einer Dorflinde und setzten die Arbeiten zur Sanierung durch.

Josef Mölzer ist schon seit langer Zeit für die NÖ Berg- und Naturwacht tätig.

Elisabeth Hehenberger aus Amstetten verfasste eine Arbeit über die Reduktion von C02 durch Holzfeuerungen.

Die Volksschule Neuhofen an der Ybbs baute Modelle von Flussläufen.

Die Volksschule Berndorf-St. Veit legte jedem Schüler eine Wassermappe an.

Die Volksschule Gerasdorf beschäftigte sich mit dem Marchfeldkanal.

Die Leopold Figl-Volksschule in Stössing sammelte Wassergeschichten.

Die Schmuttermayer-Schule in Hinterbrühl realisierte ein Wasser-Projekt.

Die Hauptschule Neulengbach beleuchtete den Fluss Tulln in allen Aspekten.

Die Hauptschule Eggenburg schuf eine CD-Rom zur Bestimmung der Wassergüte.

Die Hauptschule Oberndorf an der Melk analysierte alle Hausbrunnen im Ort.

Das BG/BRG Berndorf stellte in einem Projekt Wasser die Ergebnisse in einer Computerpräsentation dem Publikum vor.

Das BG/BRG/BAG Horn setzte das Projekt eines mit erneuerbarer Energie betriebenen Würstelstandes um.

Das BG Amstetten setzte sich mit dem „Wildnisgebiet Dürrenstein“ auseinander.

Viele Projekte seien von Schulen eingereicht worden, und hier habe sich gezeigt, was alles auch in dieser Zeit machbar und umsetzbar sei, sagte Landesrat Emil Schabl. Die Beteiligung an den Hans Czettel-Förderungspreisen zeige die Eigeninitiative, das Engagement und der Einsatz, so Landeshauptmannstellvertreterin Heidemaria Onodi. Gleichzeitig werde der Naturschutz in den Mittelpunkt gestellt.


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