17.10.2003 | 11:02

Zeit- und Leistungsdruck in der Arbeitwelt

„Humane Arbeitswelt“ als Gegenpol

Ständig steigender Leistungs- und Termindruck, der härter werdende Konkurrenzkampf und die negativen Auswirkungen auf die Gesundheit und das Wohlbefinden. Diesem Kreislauf will das Projekt „Humane Arbeitswelt“, das gestern von Sozialminister Mag. Herbert Haupt und Landeshauptmannstellvertreterin Liese Prokop in Klosterneuburg vorgestellt wurde, nun den Kampf ansagen. Das Projekt wird unter anderem von der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt unterstützt. Ziel ist es, die Gesundheit der Arbeitnehmer auf allen Ebenen nachhaltig zu verbessern und bei der Bewältigung von Problemen und Belastungen zu helfen. Mit dem Projekt soll der psychosozialen Gesundheit ein entsprechender Stellenwert eingeräumt werden. Die „Humane Arbeitswelt“ versteht sich das Drehscheibe für Experten aus diesem Bereich.

Landeshauptmannstellvertreterin Prokop meinte, dass mit dem enormen Druck in der Arbeitswelt nicht jeder zurecht komme. Diese Menschen müssten unterstützt werden. Vor allem seien auch die Betriebe aufgerufen, ihre Möglichkeiten auszuschöpfen. Im Jahr 2002 sei jede vierte Pensionierung gesundheitsbedingt erfolgt.

Sozialminister Haupt betonte, Arbeit sei nicht nur Beschäftgung, sondern habe auch große Bedeutung für das Selbstwertgefühl jedes Einzelnen. Er trat für eine Arbeitswelt mit mehr Freiheit und weniger Reglementierung ein. Die Menschen müssten wieder mehr Möglichkeiten haben, ihre Bedürfnisse in den Mittelpunkt zu stellen.

Nähere Informationen: AUVA, Telefon 01/33 111-0.


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