16.10.2003 | 13:35

Wasser ist kostbares Gut

Minister Pröll, Plank: Nachhaltige Politik notwendig

Österreich ist das „Wasserschloss“ Europas. 99 Prozent werden mit Quell- und Grundwasser versorgt. „Österreich kann im Gegensatz zu vielen Ländern auf eine maximale Versorgungssicherheit aufbauen“, betonte Landwirtschaftsminister Dipl.Ing. Josef Pröll heute anlässlich der „WasserZukunftskonferenz“ in St.Pölten, die in jedem Bundesland abgehalten wird. Die Konferenz ist der Startschuss für eine gemeinsame Wasserpolitik.

Um diese „Poleposition“ abzusichern, wird gerade im heurigen Jahr des Wassers die Wasserpolitik auf eine neue Schiene gestellt: Der Schutz des Menschen vor den Gefahren des Wassers, der Schutz des Wassers vor der Gefährdung durch den Menschen sowie die nachhaltige Nutzung des natürlichen Wassers. Pröll: „Niemand soll ohne Genehmigung auf unser Wasser zugreifen können. Unsere wichtigsten Partner dabei sind Gemeinden und Bürgermeister.“

Für Landesrat Dipl.Ing Josef Plank liegt ein Schwerpunkt auf der intensiven Aufarbeitung der Erkenntnisse aus dem Hochwasser des Jahres 2002. „Raumordnung und Bautechnik sind auf das Wasser abzustimmen“, betonte Plank. Auch den Flüssen sollte mehr Raum gegeben werden. Zudem brauche auch der Bereich Wasser eine nachhaltige Entwicklung. Ziel seien die Sicherung der Wasserversorgung und die ökologische Funktionsfähigkeit der Gewässer.

Die Eckpunkte für die WasserZukunft Österreichs sind in der rot-weiß-roten Wassercharta zusammengefasst.


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