16.10.2003 | 10:34

NÖ investiert 702 Millionen Euro in Spitäler

Sobotka: Ausbauprogramm zu Gesundheitszentren

Das Land Niederösterreich investiert 702 Millionen Euro in den Ausbau und die Modernisierung der Spitäler: „Ziel der NÖ Gesundheitspolitik ist es, allen den schnellen Zugang zu den Gesundheitseinrichtungen zu ermöglichen“, erklärt Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka. Niederösterreichs Krankenhäuser sollten Gesundheitsdrehscheiben der Regionen sein, die ständig modernisiert und auf den letzten Stand der Technik gebracht werden. Die Größe Niederösterreichs macht es erforderlich, 27 Krankenhäuser zu haben. Sobotka: „Nur so kann jeder Patient innerhalb von höchstens 25 Minuten sein Spital erreichen.“

Wichtigste Bauprojekte sind etwa der Umbau des Krankenhauses Amstetten, bei dem 90 Millionen Euro unter anderem in Ambulanz und Pflegestationen investiert werden. Das ausgebaute Krankenhaus Korneuburg mit einem Volumen von 60 Millionen Euro wird 2004 bezugsfertig sein. Auch der Aus- und Umbau des Krankenhauses Mistelbach ist bereits in Umsetzung. 37,6 Millionen Euro fließen in Ambulanzen, Pflegestationen und Physikalische Medizin.

Die größten Projekte ab 2004 laufen im Krankenhaus Krems mit dem Bau der Strahlentherapie um 31 Millionen Euro und in Wiener Neustadt, wo das Spital in zwei Prioritätsschritten ausgebaut wird: zuerst 37,4 Millionen Euro für Interne, Dialyse, und Unfall-Chirurigie, ab 2012 weitere 38 Millionen Euro für den Neubau der Küche und die Aufstockung des Turmes Ost. Außerdem wird das Krankenhaus Zwettl umgebaut, ab 2008 steht der komplette Neubau des Krankenhauses Neunkirchen mit 72 Millionen Euro am Programm.

„Wir wollen weg von der Reparaturmedizin hin zur Vorsorgemedizin. Nur wenn Vorsorgeuntersuchungen und andere Informationseinrichtungen für die Bevölkerung im Spital angeboten werden, wird sich das Krankenhaus zu einem Gesundheitszentrum entwickeln“, meint Sobotka.


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