07.10.2003 | 15:59

55,8 Millionen Euro für Umweltprogramm und benachteiligte Gebiete

Plank: Für intakten ländlichen Lebensraum unverzichtbar

Die NÖ Landesregierung hat heute die Bereitstellung von 55,8 Millionen Euro an Landesmitteln für das landwirtschaftliche Umweltprogramm (ÖPUL) und für benachteiligte Gebiete (Ausgleichszulage) für 2003 beschlossen, wobei auf ÖPUL 45,3 Millionen Euro und auf die Ausgleichszulage 10,5 Millionen Euro entfallen. Damit steht Niederösterreich mit den Bundes- und EU-Mitteln heuer für ÖPUL ein Gesamtbetrag von 220,5 Millionen Euro (67,9 Millionen Euro Bund, 107,3 Millionen Euro EU), für die Ausgleichszulage 39,1 Millionen Euro (15,7 Millionen Euro Bund, 12,9 Millionen Euro EU) zur Verfügung.

Mit dem Umweltprogramm werden Produktionsverfahren gefördert, die dem Schutz und der Verbesserung der Umwelt, der Landschaft und ihrer Merkmale, der natürlichen Ressourcen, der Böden und der genetischen Vielfalt dienen. Unterstützt werden u.a. eine umweltfreundliche Land- und Weidewirtschaft geringer Intensität, die Erhaltung bedrohter, besonders wertvoller landwirtschaftlich genutzter Kulturlandschaften, die Erhaltung der Landschaft und historischer Merkmale auf landwirtschaftlichen Flächen sowie die Umweltplanung in landwirtschaftlicher Praxis.

Mit der Ausgleichszulage wird der Fortbestand der landwirtschaftlichen Bodennutzung und somit die Erhaltung einer lebensfähigen Gemeinschaft im ländlichen Raum, Bodenbewirtschaftung unter ungünstigen Standortbedingungen sowie die Leistungen von Betrieben in Berggebieten und sonstigen benachteiligten Gebieten unterstützt.

„Beide Maßnahmen sind für einen intakten ländlichen Lebensraum unverzichtbar. Die Vergangenheit hat gezeigt, wie wichtig diese Programme für unsere Bauern sind. Zum einen wird die Produktion im ländlichen Raum sicher gestellt, zum anderen pflegen unsere Landwirte die Landschaft, womit sie einen gesamtgesellschaftlichen Beitrag leisten. Niederösterreich steht zu seinen Bauern, damit diese Leistungen auch in Zukunft erbracht werden können“, betont dazu Landesrat Dipl.Ing. Josef Plank.


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