01.10.2003 | 10:39

Kanalbrücke über die Schwechat wurde generalsaniert

Rund 200.000 Euro Gesamtkosten

Die beim Hochwasser im Juli 1997 schwer in Mitleidenschaft gezogene Brücke des Wiener Neustädter Kanals über die Schwechat in Tribuswinkel (Stadtgemeinde Traiskirchen, Bezirk Baden) wurde generalsaniert. Die Arbeiten sind fast fertig. Die abschließenden Arbeiten – z.B. das Streichen der Brückengeländer – dauern noch ungefähr eine Woche.

Eine nach den Hochwässern der letzten Jahre durchgeführte Überprüfung hat ergeben, dass wegen des hängen gebliebenen Treib- und Schwemmholzes die Stahlprofile der Brücke verformt wurden. Daher bestand Handlungsbedarf. Der Wiener Neustädter Kanal, der im Eigentum des Landes Niederösterreich steht, gilt zudem auf seiner gesamten Länge (rund 36 Kilometer) einschließlich der Bauwerke als Industriedenkmal. Daher musste schon bei der Planung darauf geachtet werden, dass das äußere Erscheinungsbild der Brücke nicht verändert wird. Bis auf die beiden Hauptträger der Brücke wurden sämtliche Stahl- und Holzteile erneuert. Der aus Lärchenpfosten bestehende Trog wurde zusätzlich mit rostfreien Blechwannen ausgekleidet. Um das Durchflussprofil der Schwechat in diesem Bereich zu vergrößern, wurde die Gerinnesohle um zwei Meter abgesenkt. Aus diesem Grund mussten die bestehenden Pfeiler der Kanalbrücke unterfangen werden.

Die Gesamtkosten zur Sanierung der Kanalbrücke, auf der auch der Thermenradweg von Wiener Neustadt nach Wien führt, belaufen sich auf rund 200.000 Euro. 10.000 Euro davon bezahlt die Stadtgemeinde Traiskirchen, für den Rest kommt das Land Niederösterreich auf. Die Arbeiten wurden unter der Bauleitung des Amtes der NÖ Landesregierung, Abteilung Wasserbau, durchgeführt.


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