30.09.2003 | 16:23

„Internationale Zusammenarbeit zum Schutz der Donau

Experten aus 13 Staaten in St. Pölten

Landesrat Dipl.Ing. Josef Plank konnte heute eine Expertengruppe der Internationalen Kommission zum Schutz der Donau (IKSD) im Landhaus in St. Pölten begrüßen. Plank betonte dabei die Bedeutung einer grenzübergreifenden Zusammenarbeit. „Die Hochwasserkatastrophe 2002 und die ungewöhnliche Trockenheit des heurigen Sommers stellen die Wasserwirtschaft vor neue Herausforderungen. Zur Bewältigung dieser Probleme ist die internationale Zusammenarbeit erforderlich. Durch die EU-Wasserrahmenrichtlinie haben wir nun die Möglichkeit, das Einzugsgebiet der Donau in seiner Gesamtheit zu betrachten und seine Bewirtschaftung nach international abgestimmten Planungen auszurichten.“

Die IKSD ist eine Plattform zur Zusammenarbeit von 13 Staaten im gesamten Einzugsgebiet der Donau. Sie hat die Aufgabe, die Maßnahmen zum Schutz der Donau umzusetzen, die im Donauschutzübereinkommen 1998 festgelegt wurden.

Um die Grundlagen für den zukünftigen Bewirtschaftungsplan des gesamten Donaueinzugsgebietes zu schaffen, tagt die Expertenrunde vom 29. September bis 1. Oktober in St. Pölten. Die Bewirtschaftungspläne sollen sicherstellen, dass die Fließgewässer, die stehenden Gewässer und das Grundwasser im gesamten Donaueinzugsbereich einen guten ökologischen Zustand aufweisen.


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