03.09.2003 | 11:13

Finanzielle Grundlage der NÖ Tierheime wird verbessert

Onodi: 29 Cent pro Einwohner und Jahr für NÖ Viertels-Tierheime

Im späten Frühjahr dieses Jahres wurde von Landeshauptmannstellvertreterin Heidemaria Onodi eine Arbeitsgruppe mit dem Ziel eingesetzt, die Finanzierungsgrundlagen der niederösterreichischen Tierheime zu verbessern. Ebenso sollen die Tierheime für ihre wichtigen Leistungen des Tierschutzes, beispielsweise die Übernahme von aufgefundenen Tieren, eine entsprechende Vergütung erhalten. Nun wurde mit den Gemeindevertreterverbänden eine Einigung erzielt. 29 Cent pro Einwohner und Jahr leisten Niederösterreichs Gemeinden künftig für die wertvolle Arbeit der niederösterreichischen Tierheime. „Mir ging es dabei vor allem darum, die Vereine und die Tierheimbetreiber von Bittstellern zu wichtigen Partnern des Landes Niederösterreich in Sachen Tierschutz aufzuwerten. Die Tierheime erbringen wichtige Leistungen, dafür sollen sie auch die notwendigen Budgetmittel erhalten und nicht laufend um Förderungen ansuchen müssen“, zeigt sich Landeshauptmannstellvertreterin Onodi erfreut über die heute erzielte Einigung.

Die Gemeinden sehen sich grundsätzlich verantwortlich für auf ihrem Gemeindegebiet aufgefundene Tiere. Für die Übernahme und die Betreuung der Tiere werden 29 Cent pro Einwohner und Jahr als Vorleistung für die NÖ Viertels-Tierheime zugesagt. „Mir persönlich ist wichtig, dass wir zu einer tragfähigen Lösung unter Einbindung der wichtigen Partner, und das sind die Gemeinden, gekommen sind. Tierschutz darf kein Lippenbekenntnis sein, sondern Tierschutz muss auch organisatorisch und finanziell abgesichert sein“, so Onodi.


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