18.08.2003 | 15:52

Ozon-Alarmschwelle überschritten

253 Mikrogramm an der Messstelle in Wien-Hermannskogel

Auch heute gab es wieder einen kräftigen Anstieg der Ozonwerte im Ozonüberwachungsgebiet I, Nordostösterreich. An der Messstelle Wien – Hermannskogel wurde um 15 Uhr sogar ein Wert von 253 Mikrogramm Ozon pro Kubikmeter Luft gemessen und damit gemäß Ozongesetz die Alarmschwelle (240 Mikrogramm) überschritten. In Klosterneuburg blieb der Wert um 15 Uhr mit 235 Mikrogramm knapp unter der Alarmschwelle. Hohe Werte wurden auch in Purkersdorf (211 Mikrogramm) und in Stockerau (204) gemessen. Der Schwerpunkt der Belastungen lag nordwestlich von Wien.

Ozonkonzentrationen über der Alarmschwelle können zu Reizungen der Schleimhäute und zu Atemwegsbeschwerden führen. Ungewohnte und starke Anstrengungen im Freien, insbesondere in den Mittags- und Nachmittagsstunden, sind zu vermeiden. Gefährdete Personen – wie beispielsweise Kinder mit überempfindlichen Bronchien, Personen mit schweren Erkrankungen der Atemwege und/oder des Herzens, sowie Asthmakranke – sollten sich daher bevorzugt in Innenräumen aufhalten, in denen nicht geraucht wird. Für individuelle gesundheitsbezogene Auskünfte wird empfohlen, Rücksprache mit dem Hausarzt zu halten.

Auf Grund der Wetterlage kann derzeit nicht ausgeschlossen werden, dass noch an weiteren Messstellen im Ozonüberwachungsgebiet die Ozonkonzentrationen den Wert von 240 Mikogramm übersteigen werden.

Aktuelle Ozonwerte: www.noe.gv.at oder unter der Telefonnummer 02742/9005-11000.


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