08.08.2003 | 13:05

Aktion “Hochwasser-Soforthilfe” des ORF zieht Bilanz

Österreichweit wurden über 72 Millionen Euro ausbezahlt

Ein Jahr nach dem August-Hochwasser 2002 zog die Aktion „Hochwasser-Soforthilfe“ des ORF Bilanz. Österreichweit wurden über 72 Millionen Euro an Geld- und rund 10 Millionen Euro an Sachspenden an vom Hochwasser betroffene Privatpersonen vergeben. Die Hälfte der Hilfsleistungen ging nach Niederösterreich.

Der nationalen Plattform „ORF-Hochwasser-Soforthilfe“ gehören das Rote Kreuz, die Caritas, die Diakonie, der Samariterbund, die Volkshilfe, die Kinderfreunde, das Hilfswerk und die Katastrophenhilfe österreichischer Frauen an.

Bereits im August 2002 wurden bundesweit rund 1,6 Millionen Euro an 8.657 Haushalte als Akuthilfe ausbezahlt. Bis die Schadenshöhe feststand, die als Grundlage zur Berechnung der Wiederaufbauhilfe galt, wurden weitere 6,3 Millionen Euro als Überbrückungshilfe 7.734 Haushalten zuerkannt. Im Oktober konnte mit der Wiederaufbauhilfe begonnen werden, bei der 5.850 Familien und Einzelpersonen insgesamt 39,3 Millionen Euro erhielten. Weitere 2.200 Haushalte wurden wegen der schweren Schäden als Härtefälle identifiziert und bekamen 21 Millionen Euro. Außerdem waren rund 3 Millionen Euro für Aussiedler vorgesehen. Insgesamt sind in den vergangenen 12 Monaten mehr als 26.000 Anträge bearbeitet worden. Mit den Spendengeldern wurden keine Verwaltungskosten finanziert.

Auch auf der immateriellen Seite ist das Leid der Menschen gelindert worden. So leisteten erfahrene Psychologen und Sozialarbeiter des NÖ Hilfswerks sowie der Caritas der Diözese St. Pölten professionelle Hilfe. Die mobilen Teams konnten jederzeit telefonisch angefordert werden.

Nähere Informationen: Österreichisches Rotes Kreuz, Gerald Czech, Telefon 01/589 00-154.


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