31.07.2003 | 12:54

Internationales Symposium an der Donau-Universität Krems

“Musik an der Grenze”

Im Festsaal der Donau-Universität Krems findet am Sonntag, 3. August, um 10.30 Uhr im Rahmen des Musikfestivals “Glatt & Verkehrt” das Symposium “Musik an der Grenze” statt. Das internationale Treffen widmet sich dem Phänomen der Grenzüberschreitung von Musik. Die Veranstaltung befasst sich mit der Rolle traditioneller Musik im Konflikt mit ethnischen, sozialen und staatlichen Separationen. Musikwissenschafter, Musikkritiker, Komponisten, Musiker und Journalisten aus Frankreich, Großbritannien, Deutschland, Österreich und dem Libanon werden Impulsreferate halten. Die Referenten Prof. Simha Arom aus Paris, Sahar Taha aus dem Libanon, Dr. Michael Weber aus Wien, Dozent Wolfgang Bender aus Mainz, Andreas Schett aus Lienz und Albert Hosp aus Wien werden sich mit der Frage “Nachbarschaft ohne Grenzen” befassen.

Grenzen zwischen Ländern sind nur ganz selten auch Grenzen zwischen Kulturen. Die Musik bringt Differenzen zwischen Menschen, Ländern und Sprachen zum Verschwinden. Im Symposium wird über das Entstehen von musikalischen Grenzziehungen, Grenzüberschreitungen und Grenzüberwindungen diskutiert. Das zusammenwachsende Europa wird dazu anschauliche Beispiele liefern. So hat die Volksmusik Sloweniens viel mit Kärntner und steirischer Volksmusik gemeinsam. Traditionelle Musik und die Begegnung von Musikern aus verschiedenen Regionen können einen Beitrag zur Grenzüberwindung leisten. Der Eintritt ist frei.

Nähere Informationen: Donau-Universität Krems, Gerhard Gensch, Telefon 02732/893 22 53.


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