31.07.2003 | 10:13

Niederösterreich hat bereits Gesundheitsregionen

Sobotka, Schabl: Pionierleistung

Österreich soll künftig in 30 Gesundheitsregionen eingeteilt werden. Durch die bessere Abstimmung der Leistungen der Krankenhäuser sollen Einsparungsmöglichkeiten erzielt werden: Pro Region soll es künftig nur noch ein Schwerpunktkrankenhaus geben. Das sind die Pläne des Bundesinstituts für Gesundheitswesen.

„Dieses Konzept haben wir in Niederösterreich schon verwirklicht“, betonen die Landesräte Emil Schabl und Mag. Wolfgang Sobotka. Derzeit gebe es mit Horn, Mistelbach, Wiener Neustadt, Amstetten, St. Pölten und Krems sechs Schwerpunktkrankenhäuser für fünf Regionen. „Diese Struktur ist medizinisch wie finanziell optimal“, erklärt Sobotka.

Niederösterreich habe hier Pionierarbeit geleistet, sind sich Schabl und Sobotka einig. Das sei auch der Grund, weshalb Niederösterreichs Krankenhäuser um 663 Millionen Euro ausgebaut und nicht geschlossen werden. Schabl: “In Niederösterreich arbeiten die Spitäler sehr gut zusammen und haben bereits ihre Spezialgebiete.”

Natürlich könne über gute Reformen immer nachgedacht werden, Sparpotenziale müssten ausgeschöpft werden.


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