24.07.2003 | 09:28

Ein weiterer Kreisverkehr für Zwettl

Verkehrsbelastung macht Bau notwendig

Zwettl erhält einen weiteren Kreisverkehr: Auf Grund des steigenden Verkehrsaufkommens ist die Leistungsgrenze an der Kreuzung B 36/L 8244 - Klosterstraße erreicht. Zudem ereignen sich an der Kreuzung immer wieder Unfälle. Nach einer Untersuchung wurde hier ein Kreisverkehr als beste Lösung angesehen.

Der Kreisel wird einen Außendurchmesser von 35 Metern haben. Die Fahrbahnbreite beträgt 8,5 Meter. Als zusätzliche Sicherheitsmaßnahme werden in den Kreisverkehrsästen Fahrbahnteiler und Schutzwege errichtet.

Mit den Bauarbeiten wurde zu Anfang der Ferien begonnen, sie soll im Oktober abgeschlossen sein. Die Bauarbeiten werden so durchgeführt, dass der Verkehr auf der B 36 weitgehend aufrecht erhalten werden kann. Allerdings müssen die L 8244 bzw. die Klosterstraße teilweise gesperrt werden. Hier wird eine Umleitung über das Stift Zwettl bzw. über das Stadtgebiet von Zwettl eingerichtet.

Die Gesamtbaukosten betragen rund 260.000 Euro und werden zu 75 Prozent vom Land Niederösterreich und zu 25 Prozent von der Stadtgemeinde Zwettl getragen. Die letzten Unfalluntersuchungen des Kuratoriums für Verkehrssicherheit, bei denen zehn Kreisverkehre untersucht wurden, ergaben, dass sich die Errichtungskosten von Kreisverkehrsanlagen im Schnitt bereits nach 1 3/4 Jahren armortisieren. Die Unfälle mit Personenschaden und Verunglückten nahmen um rund 75 Prozent ab.


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