21.07.2003 | 14:53

Ozon: Alarmschwelle überschritten

Schwerpunkt in Wien und im Wiener Umland

An den Messstellen Klosterneuburg und Wien-Lobau im Überwachungsgebiet I, Nordostösterreich, sind heute um 14 Uhr Konzentrationen größer als 240 Mikrogramm Ozon pro Kubikmeter Luft gemessen worden. Damit wurde die Alarmschwelle gemäß Ozongesetz überschritten. Der Schwerpunkt der Belastungen liegt im Gebiet von Wien und dem Wiener Umland.

Ozonkonzentrationen über der Alarmschwelle können zu Reizungen der Schleimhäute und zu Atemwegsbeschwerden führen. Ungewohnte und starke Anstrengungen im Freien, besonders in den Mittags- und Nachmittagsstunden, sind zu vermeiden. Gefährdete Personen – wie beispielsweise Kinder mit überempfindlichen Bronchien, Personen mit schweren Erkrankungen der Atemwege und/oder des Herzens sowie Asthmakranke – sollen sich daher bevorzugt in Innenräumen aufhalten, in denen nicht geraucht wird. Für individuelle gesundheitsbezogene Auskünfte wird empfohlen, Rücksprache mit dem Hausarzt zu halten.

Folgende Höchstwerte wurden um 14 Uhr beobachtet (alle Angaben in Mikrogramm Ozon pro Kubikmeter Luft): Klosterneuburg 241, Wien-Lobau 243, Schwechat 205, Wolkersdorf (13 Uhr) 202, Wien-Zentralanstalt 206, Wien-Hermannskogel 200.

In den Abendstunden ist mit einem Rückgang der Ozonkonzentrationen zu rechnen.

Weitere Auskünfte: Dr. Werner Hann, Messnetzzentrale, 02252/9025-11440.


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