21.07.2003 | 14:23

Ozon: Werte kletterten in die Höhe

Zu Wochenbeginn Informationsschwelle überschritten

Nicht unerwartet wurde heute, Montag, 21. Juli, die Ozoninformationsschwelle neuerlich überschritten. Bereits am Sonntag begannen die Ozonwerte rasch in die Höhe zu klettern, blieben aber knapp unter dem Grenzwert der Informationsschwelle von 180 Mikrogramm Ozon pro Kubikmeter Luft als Einstundenmittelwert. Damit war zu erwarten, dass bei gleichbleibendem Schönwetter die Ozonwerte am nächsten Tag noch höher steigen. Heute um 13 Uhr wurde an der Station Wolkersdorf der Einstundenmittelwert von 202 Mikrogramm Ozon pro Kubikmeter Luft beobachtet und damit die Informationsschwelle ausgelöst. Der Trend an mehreren Messstellen lässt erwarten, dass der Grenzwert noch an einigen Stationen überschritten wird. Schwerpunkt der Ozonbelastung sind wieder einmal das Umland von Wien und Teile des Weinviertels.

Ozonkonzentrationen über der Informationsschwelle können bei einzelnen, besonders empfindlichen Personen und erhöhter körperlicher Belastung geringfügige Beeinträchtigungen hervorrufen. Der normale Aufenthalt im Freien, z.B. Spaziergang, Baden oder Picknick, ist auch für empfindliche Personen unbedenklich. Der weitere Verlauf der Ozonkonzentration im Aufenthaltsbereich sollte aber aufmerksam beobachtet werden. Weitere individuelle Schutzmaßnahmen sind erst bei Überschreiten der Alarmschwelle erforderlich.

Die heutige Ozonepisode ist bereits die dritte in diesem Monat. Die erste Episode wurde am 1. Juli beobachtet. Ein sehr markantes, zweitägiges Ozonereignis wurde erst Mitte voriger Woche beobachtet und durch eine kräftige Wetterfront beendet. Ob das heutige Ozonereignis durch das vorhergesagte Aufleben der Gewitterbereitschaft in der Nacht und am Dienstag nachhaltig beendet wird, kann derzeit noch nicht mit Sicherheit gesagt werden. Erfahrungsgemäß bewirkt aber eine Verschlechterung des Wetters eine spürbare Absenkung der Ozonwerte.

Aktuelle Ozonwerte sind von die Landeshomepage www.noe.gv.at/Umwelt/Luft.htm ablesbar.

Weitere Auskünfte: Dr. Werner Hann, Messnetzzentrale 02252/9025-11440.


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