16.07.2003 | 14:33

Ozonbelastung über den Grenzwert gestiegen

Zentralraum Niederösterreichs davon betroffen

An 2 Messstellen – Krems und St. Pölten - wurde heute, Mittwoch, 16. Juli, um 13 Uhr der Grenzwert der Informationsschwelle (180 Mikrogramm Ozon pro Kubikmeter Luft) gemäß dem kürzlich novellierten Ozongesetz überschritten. In St. Pölten erreichte der Einstundenmittelwert der Ozonbelastung den Wert von 190 Mikrogramm, in Krems wurden 182 Mikrogramm gemessen.

Auf Grund des schönen und heißen Sommerwetters wurde diese Ozonepisode bereits vom NÖ Ozondienst erwartet. Üblicherweise liegt der Ozonbelastungsschwerpunkt im Umland von Wien. Diesmal ist vor allem der Zentralraum Niederösterreichs betroffen. Es werden voraussichtlich auch an anderen Stationen dieser Region die Ozonwerte über die Informationsschwelle steigen. Für morgen ist eine Wetterverschlechterung in Form von Gewittern und Regenschauern vorausgesagt. Dies wird die Ozonbelastung wieder spürbar reduzieren.

Ozonkonzentrationen über der Informationsschwelle können bei einzelnen, besonders empfindlichen Personen und erhöhter körperlicher Belastung geringfügige Beeinträchtigungen hervorrufen. Der normale Aufenthalt im Freien, z.B. Spaziergang, Baden oder Picknick, ist auch für empfindliche Personen unbedenklich. Der weitere Verlauf der Ozonkonzentration im Aufenthaltsbereich sollte aber aufmerksam beobachtet werden. Weitere individuelle Schutzmaßnahmen sind erst bei Überschreiten der Alarmschwelle erforderlich.

Ozonwerte und Informationen über andere Schadstoffwerte und Wetterdaten liefern u.a. die Internetseiten (www.noe.gv.at) des Landes Niederösterreich.


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