15.07.2003 | 09:44

Hochwasserschutz entlang der Schwechat in Tribuswinkel

Ausbau wird in drei Bauabschnitten durchgeführt

Zum Schutz von Tribuswinkel ist der Bau von weiteren Hochwasseranlagen entlang der Schwechat geplant. In der Vergangenheit kam es immer wieder zu Überflutungen, die großen Schaden angerichtet haben. Gerade im Gebiet um Tribuswinkel befinden sich vergleichsweise viele Flüsse und Bäche, die in den fünfziger und sechziger Jahren stark reguliert wurden.

Im Bereich des Wiener Neustädter Kanals und der Landesstraße 4012 ist die Schwechat in Form eines Trapezprofils reguliert. Durch die Renaturierung der Schwechat soll den Wassermassen bei Hochwasser mehr Raum zur Verfügung gestellt werden. Außerdem soll die Selbstreinigungskraft von Fauna und Flora erhöht sowie ein attraktives Gebiet für Erholungssuchende geschaffen werden.

Das geplante Hochwasserschutzprojekt hat den Zweck, die an der Schwechat gelegenen Ortsteile von Tribuswinkel vor Hochwasserkatastrophen zu schützen. Um dieses Ziel zu erreichen, wird die Abfuhrkapazität an zwei Brücken erhöht, die Aufweitung der südlichen Uferböschung durchgeführt sowie die Bepflanzung mit Strauchweiden veranlasst. Zudem wird eine Niederwasserrinne direkt am Südufer situiert, um die ökologische Situation zu verbessern. Darüber hinaus ist geplant, das linksufrige Siedlungsgebiet von Tribuswinkel durch eine Mauer vor dem Hochwasser zu schützen. Die geplante Hochwasserschutzmaßnahme wird in drei Bauabschnitte unterteilt. Der Baubeginn ist für Herbst 2003 geplant. Das Vorhaben kostet rund 2,4 Millionen Euro.

Nähere Informationen: Amt der NÖ Landesregierung, Abteilung Wasserbau, Telefon 02622/9025-10704.


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