04.07.2003 | 13:46

Sondervertragsrichtlinie für Berufsschullehrer

Lebenseinkommen verschiebt sich zu Gunsten jüngerer Lehrer

„Gerade für jüngere Vertragslehrer ist das neue Modell der Sonderverträge eine wesentliche Verbesserung“, freute sich heute Landeshauptmannstellvertreterin Heidemaria Onodi über die Verwirklichung eines neuen Gehaltsmodells für Berufsschullehrer in Niederösterreich, das kürzlich beschlossen wurde. „Eine zeitgemäße Entlohnung der Berufsschullehrer mit höheren Anfangsgehältern und einer späteren Abflachung der Bezüge ist auf jeden Fall begrüßenswert, da ja gerade jüngere Menschen durch den Aufbau eines Haushalts und einer Familie hohe Ausgaben haben.“

Notwendig wurde die generelle Neuregelung des Sondervertragsmodells durch den Wegfall der Anrechnungsmöglichkeiten der sogenannten „sonstigen Zeiten“ per 1995. Die neuen Verträge sind nur für Lehrer mit Diensteintritt nach dem 1. Mai 1995 gültig. Die Landesregierung wurde vom Bund ermächtigt, generell Sonderverträge für Berufsschullehrer abzuschließen. Die Umsetzung des neuen Modells bedeutet für das Land Niederösterreich im ersten Umsetzungsjahr Mehrkosten in der Höhe von 390.000 Euro.

„Mit der Neuregelung des Modells und der Umsetzung der Verträge ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung gelungen“, sagte Onodi. „Die Kosten sind im Vergleich zum Nutzen gerade für die jüngeren Lehrer wirklich vertretbar. Der Beruf des Lehrers, gerade auch an den Berufsschulen, ist für unsere Gesellschaft von eminenter Bedeutung und kann gar nicht hoch genug geschätzt werden. Wenn nun für die jungen Lehrer eine Verbesserung erreicht wurde, so ist das auch eine Anerkennung ihrer Leistungen.“


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