18.06.2003 | 10:32

Landesschulrats-Präsident Stricker zum bevorstehende Schulschluss

Schlechte Noten nicht dramatisieren

Aus Anlass des bevorstehenden Schulschlusses appelliert der Amtsführende Präsident des Landesschulrates für Niederösterreich, Hofrat Adolf Stricker, wieder an alle Schüler und deren Eltern, Misserfolge im Zeugnis nicht zu dramatisieren. Es gebe immer einen Weg, schulische Misserfolge zu bereinigen und auszubessern, so Stricker.

Enttäuschten und verängstigten Schülern empfiehlt Stricker, auf alle Fälle mit Erwachsenen ihres Vertrauens ein Gespräch zu suchen. Ein Dramatisieren allfälliger, durch verschiedenste Ursachen bedingter schulischer Misserfolg kann unter Umständen sehr negative Auswirkungen haben. Stricker legt daher allen Eltern sehr eindringlich ans Herz, durch etwaige schulische Misserfolge deprimierte Kinder zu ermuntern und menschliche Hilfestellung in einem Gespräch zu geben. Außerdem ersucht Stricker alle Lehrer, jenen Schülern, die bei der Zeugnisausfolgung Überreaktionen erwarten lassen, besonderes Augenmerk und besondere Zuwendung zu schenken.

In Niederösterreich steht der schulpsychologische Dienst des Landesschulrates für Niederösterreich (02742/280-4700) im Bedarfsfall als erste Anlaufstelle zur Verfügung. Dazu gibt es auch regionale Beratungsstellen.


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