13.06.2003 | 13:04

Ozon: Mittlerweile wurde Vorwarnung aufgehoben

Spitzenwert von 220 Mikrogramm

Die hochsommerlichen Temperaturen führten, wie berichtet, am Donnerstag im Ozonüberwachungsgebiet 1 (Wien, Niederösterreich sowie das nördliche und mittlere Burgenland) zu Überschreitungen des Grenzwertes der Ozon-Vorwarnstufe von 200 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft als Dreistundenmittelwert. Schwerpunkt der Belastung war das westliche und nordwestliche Umland von Wien. Die auslösenden Stationen für die Vorwarnstufe waren Klosterneuburg und die neu in Betrieb gegangene Messstelle Purkersdorf. In Klosterneuburg begann die Überschreitung um 16.30 Uhr mit dem Dreistundenmittelwert von 206 Mikrogramm. Um 18.30 Uhr erreichte die Belastung mit dem Wert von 220 Mikrogramm Ozon pro Kubikmeter Luft seinen Höhepunkt, um 20 Uhr fielen die Werte wieder unter den Grenzwert. In Purkersdorf trat das Ozonereignis etwas niedriger und kürzer auf. Die zukünftige Informationsschwelle von 180 Mikrogramm Ozon pro Kubikmeter Luft als Einstundenmittelwert wurde an acht Messstellen überschritten.

Es war dies die erste Vorwarnstufe in dieser Ozonsaison. Hohe Ozonwerte wurden allerdings schon vor diesem Ereignis beobachtet. In den letzten 14 Tagen wurde zwei Mal die Vorwarnstufe fast erreicht. In beiden Fällen hat ein Wetterumschwung die Ausrufung der Vorwarnstufe verhindert. Auslöser für die hohe Ozonbelastung im Juni ist das außergewöhnlich heiße Wetter.

Heute, Freitag, wurde zur Mittagszeit die Vorwarnstufe wieder aufgehoben. Die Wetterumstellung ließ die Ozonwerte wieder sinken, damit trat eine gewisse Entspannung der Situation ein. Für Samstag ist schönes Wetter prognostiziert; ein Anstieg der Ozonwerte ist wieder zu erwarten. Die Ozonvorwarnstufe dürfte aber nicht erreicht werden. Mit dem für Sonntag vorausgesagten Schlechtwetter ist diese Ozonepisode nur von kurzer Dauer. Erst am Wochenbeginn soll sich wiederum strahlend schönes Sommerwetter einstellen. Damit wird auch die Ozonbelastung zunehmen.


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