12.06.2003 | 13:55

Im Zuge der geplante Donaubrücke Traismauer

500 Schüler nahmen an Wettbewerb teil

Der NÖ Straßendienst hat im Zuge der Planungen für die Donaubrücke Traismauer einen Schülerwettbewerb für Volks-, Haupt- und Polytechnische Schulen in der näheren Umgebung ausgeschrieben. So haben die Volksschulen von Gedersdorf, Straß im Straßertale, Grafenwörth und Traismauer, die Hauptschulen von Etsdorf–Haitzendorf, Fels am Wagram, Furth und Traismauer sowie die Polytechnische Schule Etsdorf–Haitzendorf an diesem Wettbewerb teilgenommen. Insgesamt haben sich ca. 500 Schüler mit diesem Thema auf verschiedenste Art und Weise beschäftigt. Es wurden Zeichnungen, Modelle, Aufsätze, Video-Clips mit Liedern und Spielen, Fotodokumentationen und eine ausgewertete Umfrageaktion als Klassen-, Gruppen- oder Einzelarbeiten abgegeben. Die Arbeiten zeigten hohes Niveau, Kreativität, technisches und gemeinschaftliches Verständnis sowie vielfach originelle Ideen. Die Juroren hatten nun die Aufgabe, aus der Fülle der Arbeiten die Besten zu prämieren.

Die Hauptpreise gingen an:

3. Klasse der Volksschule Gedersdorf

Halime Bilican aus der 3 b Volksschule Traismauer (Lehrerin Silvia Schreiber)

Team Lena Schübl, Lisa Müllner und Daniela Doppler aus der 4 b Hauptschule Furth (Lehrerin Elfriede Pirker)

Stefan Mayerhofer der 4 a Hauptschule Etsdorf (Lehre: Adolf Jedenastik)

Das Projekt Donaubrücke Traismauer ist Bestandteil eines großräumigen Ausbaukonzepts des hochrangigen Straßennetzes in Niederösterreich, das einen Verkehrsring zwischen dem niederösterreichischen Zentralraum und dem nördlichen Wiener Umland vorsieht. Durch die festgelegte Trassenführung und den autobahnähnlichen Ausbau wird nicht nur die Strecke beträchtlich verkürzt, sondern auch die Verkehrssicherheit erhöht. Nach Fertigstellung des Einreichprojekts wird im Herbst des heurigen Jahres mit der Umweltverträglichkeitsprüfung begonnen. Da die Trasse auf weiten Strecken beiderseits der Donau durch ein besonderes Schutzgebiet mit europäischer Bedeutung verläuft (Natura 2000-Gebiet) wird dieses Gebiet auch besonders rücksichtsvoll gequert. In den besonders schützenswerten Lebensräumen werden daher Baumethoden eingesetzt, die diese Lebensräume möglichst wenig beeinträchtigen. Darüber hinaus sind Ausgleichsmaßnahmen vorgesehen, die diese Landschaft erhalten sollen. Auch den Erfahrungen aus dem Katastrophenhochwasser vom August 2002 wurde bei der Planung Rechnung getragen.

Der Baubeginn ist im Frühjahr 2005, die provisorische Befahrbarkeit soll 2007 möglich sein, die gesamte Fertigstellung erfolgt im Jahr 2008. Zeitgleich wird auch die S 5 von Tulln kommend bis Grunddorf dem Verkehr übergeben und der Vollausbau der S 33 abgeschlossen.


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